Firmen müssen ihre Web-Services übersichtlicher gestalten

B2B-Websites sind Usern ein Rätsel

24. Juli 2006
Von Tanja Wolff
Im Bezug auf die Bedienbarkeit und Nutzerfreundlichkeit haben B2B-Websites einiges nachzuholen. Nur 58 Prozent der User von B2B-Seiten finden die gesuchten Informationen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen Norman Group (NNG).

Laut der Untersuchung ist es verwunderlich, dass die B2C-Websites, obwohl weniger Geld in sie investiert wird, übersichtlicher gestaltet sind als die für die Zwischenhändler. Das rührt daher, dass der Kunde bei der Online-Interaktion von Betrieb zu Betrieb nicht König ist.

Die Studie hat herausgefunden, dass die meisten Firmen ihre Web-Services eher für sich als für den Kunden erstellen. Viele B2B-Seiten reagieren nicht auf wichtige Fragen und Belange der Kunden. Manche errichten sogar hohe Barrieren, um unter den möglichen Kunden die aussichtsreichsten auszusieben. Solche Seiten haben nicht registriert, dass sich das Anbieter-Kunden-Verhältnis durch das Internet umgekehrt hat. Zurzeit wird häufig On-demand gearbeitet. Dabei werden Kunden lieber die Informationen gegeben, um nicht zu riskieren, dass sie zur Konkurrenz abwandern.

Schlecht gestaltete Web-Seiten führen dazu, dass sich die Wahrnehmung der Kunden auf das Unternehmen verschlechtert. Dabei sind vier Punkte besonders hervorzuheben:

  • Unvollständige Produktbeschreibungen verbreiten Skepsis bei den Usern.