Akkus bleiben ein Problem

Die Smartphone-Trends für 2012

03. Dezember 2011
Von Jared Newman und
Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
Wie sehen die Smartphones im nächsten Jahr aus? Ein Ausblick auf mobile Quad-Core-CPUs, NFC-Technik, LTE und die Akku-Misere.

Smartphones und Tablets haben in den letzten Jahren nahezu unglaubliche technische Fortschritte erzielt. Techniken, die vor einigen Jahren noch wie Science Fiction klangen, sind inzwischen sogar in Einsteiger-Geräten verfügbar. Tatsächlich verläuft die Entwicklung so rapide, dass langfristige Ausblicke oft schnell obsolet sind. Unsere Kollegen der amerikanischen PC World versuchen es trotzdem und haben sich einige Gedanken zu den Smartphone-Trends im kommenden Jahr gemacht. Wir nehmen das als Anlass, um die US-Trends für Deutschland zu überprüfen.

Nvidia bringt mit dem Tegra 3 bis zu vier CPU-Kerne auf mobile Geräte.
Nvidia bringt mit dem Tegra 3 bis zu vier CPU-Kerne auf mobile Geräte.
Foto: Nvidia

Innerhalb weniger Jahre hat sich die Rechenkapazität von SmartphonesSmartphones um ein vielfaches erhöht. Chip-Hersteller wie Qualcomm und Texas Instruments haben inzwischen Chipsätze mit zwei CPUs und Taktfrequenzen mit bis zu 1,5 GHz im Angebot, vor allem Android-Smartphones wie das Samsung Galaxy S II oder das HTC Sensation verwenden die Chips. Nvidia dürfte sich mit der neuen Tegra-3-Plattform aber die Pole Position sichern. Der Hersteller bietet bis zu vier CPU-Kerne. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Natürlich bedeuten mehr Prozessoren oder höhere Taktraten nicht automatisch schnellere oder bessere Produkte. In der Praxis bemerkt man die Geschwindigkeit vor allem bei der Wiedergabe von Videos. Hochauflösende Filme mit einer Auflösung von 1080p benötigen einiges an Rechenleistung, mit den schnelleren Prozessoren kann man die Inhalte beispielsweise auch auf Fernsehern ausgeben.

Die Quad-Core-Plattformen dürften in erster Linie in Android-Tablets zum Einsatz kommen. Zumindest Lenovo und HTC scheinen schon Geräte in der Pipeline zu haben.