Kommunikation in der Zukunft

Facebook vs. E-Mail

31. Mai 2011
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Knapp die Hälfte der CIO.de-Leser glaubt, dass Soziale Netzwerke die E-Mail nicht verdrängen werden. Auch Analysten sehen das so.
Noch ist die E-Mail das beliebteste Kommunikationsmittel am Arbeitsplatz.
Noch ist die E-Mail das beliebteste Kommunikationsmittel am Arbeitsplatz.
Foto: virtua73 - Fotolia.com

Mit dem Hype um Social-Media-Angebote melden sich immer wieder Stimmen, die den Tod der E-Mail vorhersagen. Das Gegenteil sei der Fall, schrieben Lynn Thorenz und Matthias Zacher von IDC im April auf CIO.de: "Weder Microblogging, Acvitity Streams oder Instant Messaging werden E-Mail ersetzen, da es sich hier um andere Formen/Technologien zur Zusammenarbeit handelt", schreiben die Analysten.

In unserer Online-Umfrage wollten wir wissen, wie es Ihrer Meinung nach um die Zukunft der E-Mail steht. Glauben Sie, dass Social-Media-Angebote wie FacebookFacebook die E-Mail verdrängen werden? Insgesamt stimmten 1395 CIO.de-Leser ab. Jeder Fünfte widerspricht dem, was die IDC-Analysten sagen: 19 Prozent der Leser glauben an ein E-Mail-Sterben. Sie können sich vorstellen, dass Facebook und Co. die E-Mail verdrängen. Alles zu Facebook auf CIO.de

Die Ergebnisse der Online-Umfrage.
Die Ergebnisse der Online-Umfrage.
Foto: CIO.de

Ein Drittel der Umfrageteilnehmer rechnet damit, dass Social-Media-Angebote und E-Mail gleichberechtigt existieren werden. Die Mehrheit der Abstimmenden, 46 Prozent von ihnen, glaubt nicht, dass Social MediaSocial Media die E-Mail ausbooten wird. Alles zu Social Media auf CIO.de

Wahrscheinlich muss man auch einfach unterscheiden, welche Art von Inhalten zukünftig über welche Kanäle kommuniziert wird. Die IDC-Analysten gehen zum Beispiel davon aus, dass E-Mails auch in Zukunft schwerpunktmäßig für wichtige und vertrauliche Kommunikation eingesetzt werden, "also überall dort, wo nicht der schnelle sondern der eher nachhaltige Informationsaustausch im Vordergrund steht."

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