Cisco, IBM & Co. in Lauerstellung

Goldgräberstimmung im Cyber-Security-Markt

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Dank sinkender Bewertungen für Security-Spezialisten, prall gefüllter Kriegskassen von IT-Riesen wie IBM und Cisco sowie anhaltend guter Marktaussichten stehen im Cybersecurity-Markt die Zeichen auf Konsolidierung.

Angesichts der zunehmenden Bedrohungen aus dem Netz ist es kein Wunder, dass der Cyber-Security-Markt am Fliegen ist. Schätzungen von Gartner zufolge soll der Bereich bis 101 Milliarden Dollar in 2018 anwachsen. Grundlage ist ein Volumen von 75 Milliarden Dollar in 2015.

Den Trend haben auch Branchenriesen wie Cisco und IBMIBM registriert. Big Blue verbuchte im vergangenen Jahr bereits zwei Milliarden Dollar Umsatz in dem Bereich, der Netzwerkriese Cisco 1,75 Milliarden Dollar. Unter dem Strich steuerten die Security-Erlöse damit zwar nur 2,4 beziehungsweise drei Prozent zum Gesamtumsatz bei und auch das Wachstum hielt sich mit jeweils zwölf Prozent im Vergleich zu anderen Bereichen (bei IBM z. B. Cloud, Analytics, Social und Mobile) noch in Grenzen. Dennoch wuchsen Cisco und IBM damit stärker als die reinen Security-Anbieter Symantec und Checkpoint und übertrafen von den reinen Zahlenwerten locker Spezialisten wie Palo Alto Networks, Proofpoint, Fortinet oder Fireeye. Alles zu IBM auf CIO.de

Aus Sicht von Steve Morgan, CEO des Marktforschungsinstituts Cybersecurity Ventures, ist es daher abzusehen, dass sich IT-Riesen wie IBM, Cisco, DellDell in diesem Jahr stärkere Schlagabtäusche mit den Spezialisten liefern - insbesondere im Markt für Sicherheitssoftware und -services. Und IT-Konzerne wie IBM und Cisco üben sich dabei sicher nicht in Zurückhaltung, sondern treten mit gut gefüllten Kriegskassen an. Der Umstand, dass unlängst die Aktienkurse einiger Anbieter von Security-Software aus Angst vor einer rückläufigen Nachfrage gefallen sind, macht mögliche Übernahmekandidaten dabei noch erschwinglicher. Alles zu Dell auf CIO.de

Panikeinkäufe nach Hacker-Attacken

Trotz der kürzlich gesunkenen Investitionen von Unternehmen dürfte außer Frage stehen, dass der Bedarf an Cyber-Security-Lösungen eher gestiegen ist, man denke nur an die erfolgreichen Hacker-Angriffe auf Target, Home Depot und Sony. Diese Vorfälle hatten laut Piper-Jaffray-Analyst Andrew Nowinski in den vergangenen Jahren zu Panikeinkäufen geführt.

In einer vor kurzem vorgenommenen Umfrage des Analystenhauses gaben 60 Prozent der 137 befragten CIOs an, sie hätten ihre Firewalls in den vergangenen zwölf Monaten auf den neuesten Stand gebracht. Dabei lag das Thema Firewall-Security nur auf Platz fünf der CIO-Prioritäten hinter Endpoint SecuritySecurity, ComplianceCompliance, dem Schutz von Web-Applikationen und der internen Zugriffsverwaltung. Alles zu Compliance auf CIO.de Alles zu Security auf CIO.de

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