Westeuropäische Regierungen investieren in IT

IT-Ausgaben im Gesundheitsbereich sollen steigen

21. Juni 2004
Von Michael Kallus
Die IT-Ausgaben für den Gesundheitsbereich in Westeuropa werden in den nächsten Jahren von sechs Milliarden (2003) auf 8,8 Milliarden steigen. So viel werden öffentliche Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen 2008 für Hardware, Software und IT-Dienstleistungen ausgeben. Zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher von IDC.

Der National-Health-Service-Plan in England, die französische Krankenhaus-Initiative 2007 und die vor kurzem angekündigten ProjekteProjekte in Italien wurden alle von den nationalen Regierungen initiiert. Sie zielen darauf, die Leistung der öffentlichen Krankenhäuser und des ambulanten Bereichs zu verbessern. Alles zu Projekte auf CIO.de

Damit, so rechnet IDC, ist der Gesundheitsbereich der Teil im öffentlichen System, dessen IT-Ausgaben in den nächsten drei bis vier Jahren am schnellsten wachsen. Laut IDC werden die Gesundheitsorganisationen vor allem in die Erfassung von elektronischen Patientendaten und in klinische Vorsorgelösungen investieren. Daten aus Röntgenuntersuchungen und über verschriebene Arzneimittel sowie Bilder sollen in klinischen Management-Lösungen gespeichert werden.

Patientendaten sollen in vielen Ländern zentral gespeichert werden.
Patientendaten sollen in vielen Ländern zentral gespeichert werden.

Back-Office-, Abrechnungs- und Buchungssysteme sollen ebenso in der Verwaltung Einzug halten wie CRMCRM und ERPERP. Öffentliche Gesundheitsämter müssten eine IT-Infrastruktur aufbauen oder von alten Systemen auf neue migrieren. Daher wird laut IDC auch der Hardware-Bereich in der Anfangsphase überdurchschnittlich wachsen. Alles zu CRM auf CIO.de Alles zu ERP auf CIO.de

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