Finance IT


Soziale Netzwerke

Jeder zweite Bankkunde rügt Datenschutz

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Deutsche Verbraucher sprechen Banken und Versicherungen in Sachen Datenschutz ihr Misstrauen aus. Jeder Zweite denkt, dass die Finanzbranche den Datenschutz in sozialen Netzwerken auf die leichte Schulter nimmt. Das ergab eine Studie von KWF Business Consultants.
Insgesamt erlauben nur 28 Prozent der Verbraucher, dass Banken und Versicherungen sie zu Werbezwecken über Social Networks kontaktieren.
Insgesamt erlauben nur 28 Prozent der Verbraucher, dass Banken und Versicherungen sie zu Werbezwecken über Social Networks kontaktieren.
Foto: KWF Business Consultants

Banken und VersicherungenVersicherungen nehmen den Schutz personenbezogener Daten ihrer Kunden nicht ernst. So sehen es zumindest die Verbraucher. Zu diesem Fazit kommt eine Befragung der KWF Business Consultants aus dem Luxemburgischen Grevenmacher. Teilgenommen haben rund 1.000 Deutsche. Top-Firmen der Branche Versicherungen

Demnach stehen vor allem soziale NetzwerkeNetzwerke in der Kritik. Insgesamt 50 Prozent der Befragten halten die Datenschutz-Bemühungen der Finanzbranche im Social Web für schwach. Davon erklären 22 Prozent sogar, in puncto Social Web seien die Datenschutz-Anstrengungen schwächer als bei klassischen Kanälen wie Post oder Telefon, 28 Prozent betrachten sie als "genau gleich, nämlich gleich schlecht". Alles zu Netzwerke auf CIO.de

Das hat Konsequenzen: Nur gut jeder vierte Verbraucher (28 Prozent) erlaubt Banken und Versicherungen, ihn für Werbezwecke auf Facebook oder Twitter zu kontaktieren. Allerdings: Knapp die Hälfte dieser 28 Prozent nutzt diese Kanäle ohnehin nur selten.

Whitepaper: Der Nutzen des Chief Data Officers

Der Chief Data Officer (CDO) wird immer öfter zu einer zentralen Führungkraft in Unternehmen auf der ganzen Welt. Der Grund ist die zunehmende Relevanz von Daten. Denn Daten sind überall und allgegenwärtig; sie untermauern jede Transaktion, jeden Betrieb und jegliche Interaktion innerhalb und außerhalb von Organisationen. Daten sind aber auf eine Infrastruktur angewiesen, sie müssen gespeichert, archiviert, analysiert und gesichert werden. Dafür braucht es den CDO. In dieser IBM-Studie wird die Rolle des CDO durchleuchtet und gezeigt, welche Vorteile Unternehmen konkret von ihm haben.

Deutlicher noch: 43 Prozent der Befragten erklären, sie würden wenn möglich alle laufenden Verträge kündigen, sollten sie von einer Datenschutz-Verletzung ihrer Bank oder Versicherung erfahren. 41 Prozent würden keine neuen Verträge abschließen und 35 Prozent ihren Freunden und Bekannten von dieser Bank oder Versicherung abraten.

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