Fertigungsindustrie will mit SaaS Geld sparen

Knappe IT-Budgets helfen Software as a Service

14. August 2008
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Software as a Service steht kurz vor dem Durchbruch - jedenfalls bei Unternehmen aus der Fertigungsindustrie. Sie schätzen vor allem die leichteren Upgrades und den Zugang zu neuen Funktionalitäten, wie der Marktforscher Datamonitor berichtet. Für Anbieter tun sich damit neue Chancen auf - wenn sie das Modell SaaS ernst nehmen.
Adam Jura ist Manufacturing Technology Senior Analyst bei Datamonitor.
Adam Jura ist Manufacturing Technology Senior Analyst bei Datamonitor.

Ernst nehmen heißt: taugliche Konfigurationen zu entwickeln, Templates zu kreieren, die sich für spezifische Regionen oder Branchen eignen, und ausreichend Service Levels sowie Sicherheit zu bieten.

Anbieter müssen sich fragen, welche ihrer bestehenden On-Site-Technologien sie SaaS-fähig machen wollen, so Datamonitor-Analyst Adam Jura. Bis sie vom wachsenden SaaS-Markt profitieren könnten, hätten sie noch einiges zu tun. Erfolgreiche Vorreiter kann der Analyst derzeit noch nicht ausmachen - aber Salesforce.com und Rightnow entwickelten sich gut.

Was den Durchbruch von Software as a Service blockiert, sind die Sicherheitsbedenken der Anwender. SaaS-Lösungen werden häufig von Offsite-Standorten geliefert, so dass sich Fertigungs-Unternehmen um Schlüsseldaten wie Kundenlisten oder Produktbeschreibungen sorgen.

Dass gerade die Fertigungsindustrie so starkes Interesse an dem alternativen Modell zeigt, liegt nach Meinung von Datamonitor nicht zuletzt auch an den knappen IT-BudgetsIT-Budgets in diesem Segment. Dabei dürften Möglichkeiten zur Kostensenkung für jeden CIO interessant sein - unabhängig von der Branche. Alles zu IT-Budget auf CIO.de