Europa legt gegen den Trend zu

Outsourcing-Deals brechen 2009 ein

25. Februar 2010
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
2009 sackten IT-Outsourcing- und BPO-Aufträge in Europa auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren ab. Erst im Schlussquartal gab es eine Wende zum Besseren. Trostlos bleibt die Lage in Nord- und Südamerika sowie in Asien.

Aufgrund der Finanzkrise im Jahr 2009 brachen weltweit die Aufträge beim Outsourcing auf 59,8 Milliarden Euro und damit auf den niedrigsten Wert seit 2001 ein.

12,4 Milliarden für Outsourcing

In der EMEA-Region (Europa, Naher Osten, Afrika) zog das Outsourcing-Geschäft im Schlussquartal des Jahres 2009 wieder stark an und hat dort wesentlich zur wirtschaftlichen Erholung beigetragen.

In diesem Zeitraum schlossen Unternehmen aus diesem Wirtschaftsraum Outsourcing-Deals mit einem Vertragsvolumen (Total Contract Value = TCV) in Höhe von insgesamt 12,4 Milliarden Euro ab.

Das ist ein Zuwachs von 135 Prozent gegenüber dem Vorquartal und von 61 Prozent zum Vergleichszeitraum des Jahres 2008. Zu diesem Ergebnis kommt der Outsourcing-Index des US- Marktforschungs- und Beratungsinstituts Technology Partners International (TPI). Dieser berücksichtigt Outsourcing-Verträge mit einem Volumen von jeweils mindestens 20 Millionen Euro.

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