Android für Profis

So wird Android Business-tauglich

14. November 2011
Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Android-Geräte sind auf dem Vormarsch und werden immer häufiger in Unternehmen eingesetzt. Wir machen Ihr Smartphone für den Business-Einsatz fit.
Mit den richtigen Android-Apps zum Geschäftserfolg.
Mit den richtigen Android-Apps zum Geschäftserfolg.
Foto: MEV Verlag

Android erfreut sich immer größerer Beliebtheit. In den USA ist Android bereits die Nummer 1 unter den Smartphone-Betriebssystemen. Da stellt sich natürlich die Frage, wie gut sich Android für den Unternehmenseinsatz eignet. Selbst wenn Ihr Unternehmen offiziell kein Android unterstützt, sollten Sie sich nicht wundern, wenn Ihre Kollegen trotzdem Mittel und Wege finden das Android-Gerät auch im Unternehmen zu nutzen.

"BlackBerry und BlackBerry Enterprise ServerServer (BES) sind immer noch das Beste für Unternehmen", sagt Christian Kane, ein Analyst bei Forrester Research. "Die ersten Versionen von AndroidAndroid erfüllten nicht die Sicherheitsansprüche, die in Unternehmen notwendig sind. Aber die Zeiten haben sich geändert. Jede Aktualisierung des Android-Betriebssystems erhöht die Sicherheit und fügt Android weitere Funktionen hinzu, sodass Android-Geräte auch für Unternehmen immer geeigneter werden." Alles zu Android auf CIO.de Alles zu Server auf CIO.de

Das Entsperrmuster festlegen.
Das Entsperrmuster festlegen.

Android muss sich jedoch immer noch weiterentwickeln, wenn es mit BES konkurrieren will, aber der Vorsprung von BES ist nicht mehr allzu groß. Wir geben Ihnen zehn Tipps, mit denen Sie Ihr Android-Gerät in ein solides Business-Smartphone verwandeln können.

Bildschirmsperrung bei Android

Um ein Smartphone in einem Unternehmen nutzen zu dürfen, muss dieses viele Sicherheitskriterien erfüllen. Manche davon sind sehr einfach zu erfüllen, andere hingegen eher schwierig. Wir beginnen mit den einfachen Kriterien. Die meisten Nutzer entsperren ihren Bildschirm, indem sie einfach auf mit dem Finger von oben nach unten über den Bildschirm streichen. Dies ist die Standardeinstellung.

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