Forrester: Mitarbeiter analysieren

5 Tipps für die ByoD-Einführung

02. Juli 2012
Von Michael Kallus
IT-Verantwortliche sollten die Arbeitsstile der Mitarbeiter erkunden, um ihr ByoD-Programm mit den richtigen Kandidaten zu beginnen.
Das eigene Gerät mitbringen ist smart - und kann Kollegen anstecken.
Das eigene Gerät mitbringen ist smart - und kann Kollegen anstecken.
Foto: Regus

Dumm gelaufen. Jahrelang haben IT-Abteilungen hart an der StandardisierungStandardisierung von Desktops und Notebooks gearbeitet. Und nun zeigt ein Scan des Unternehmensnetzes, dass einige Windows-7-Systeme im Netz hängen - obwohl nur Windows XP ausgerollt wurde. Und im Support trudelt das ein oder andere Ticket für eine Mail- und Netzwerkeinrichtung ein - für unternehmensfremde Rechner. Alles zu Standardisierung auf CIO.de

Das alles sind nur die Vorboten, meint David Johnson, Infrastruktur-Spezialist bei Forrester. Es zeigt, dass bereits einige Mitarbeiter ihre eigenen Geräte mitbringen. Aber es werden noch viel mehr werden, prophezeit Johnson. Allein schon deshalb, weil in der neuen Arbeitswelt immer mehr Mitarbeiter ständig erreichbar und unabhängig vom Arbeitsort sein wollen. Und zwar am liebsten mit dem gleichen Gerät wie Zuhause.

Bevor also eine Flut von privaten Geräten ans Unternehmensnetz brandet, sollten IT-Verantwortliche handeln. "Das ist eine willkommene Gelegenheit, sich damit auseinanderzusetzen, wie die Mitarbeiter heutzutage überhaupt arbeiten und welche Geräte sie nutzen (wollen)", erklärt Johnson. Er erläutert seine Vorgehensweise detailliert in dem Report "Five Steps to a Successful ByoC Program".

1. Finden Sie heraus, was die Mitarbeiter brauchen

Viele IT-Professionals haben ein hervorragendes Verständnis von Technologie und den zugehörigen Prozessen - kennen sich aber kaum aus mit Arbeitsstilen von Mitarbeitern und Produktivitätsmuster. Starten Sie daher eine Initiative, um herauszufinden, wie die Produktivität der Mitarbeiter entsteht.