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Trotz Tablets im Unternehmen

Konsequente BYOD-Ansätze fehlen

02.01.2013, von

Gemalto fragt sich, inwieweit diese Haltung Schule machen kann. "Zweifellos wollen CIOs die Mitarbeiter dazu ermuntern, zu experimentieren und mit Technologie in Berührung zu kommen", lautet die Antwort in der Studie. "Aber sie müssen sich auch darüber bewusst sein, dass eine Vernachlässigung von Kontrolle zu ernsten Konsequenzen führen kann." Es drohe nämlich die ganzheitliche Sicht auf die IT-Sicherheit im Unternehmen verloren zu gehen - eine Gefahr, die demnach in Skandinavien besonders virulent ist.

Sicherheit vor Nutzerfreundlichkeit

Insgesamt knapp 60 Prozent der Befragten berichten, dass es Tablets in ihrem Unternehmen gibt – in Großbritannien beträgt der Anteil sogar 77 Prozent. Allerdings folgen nur 17 Prozent aller befragten CIOs einem konsequenten BYOD-Ansatz. 60 Prozent bezeichnen ihre Endgeräte-Politik als firmengesteuert. Weitgehende Einigkeit herrscht auch in anderer Hinsicht: Fast zwei Drittel gehen davon aus, dass Tablets eine neue Security-Herausforderung darstellen.

Zwar meinen 84 Prozent der Befragten, dass ihre aktuelle Strategie zur mobilen Security risikobehaftet sei. Aber nur 13 Prozent sehen eine sehr ernste Gefahr, 34 Prozent kalkulieren mit einem mittleren Risiko. Für Gemalto ist das eine zu nachlässige Sicht der Dinge. CIOs sollten das Alarmsignal hören und BYOD umfassend annehmen. "Consumer-Endgeräte finden ihren Weg an den Arbeitsplatz – ob das den CIOs passt oder nicht", heißt es in der Studie. "Sie zu sichern, ist eine der größten Herausforderungen, denen sich CIOs in der kommenden Dekade stellen müssen."

Risiko versus Mobilität und Virtualisierung

Alles in allem sind die befragten IT-Chefs kaum dazu bereit, einen Zipfel an Sicherheit zugunsten anderer Vorteile zu opfern. 85 Prozent sagen, sie würden kein erhöhtes Risiko im Rahmen einer Initiative eingehen wollen, die mehr Mobilität oder einen Zuwachs an Virtualisierung ermöglicht.

In der Studie wird das Problem noch auf eher schlichte Weise zugespitzt. Die Befragten sollten sagen, ob ihnen entweder einer starken Authentifizierung und Sicherheit oder aber Nutzerfreundlichkeit und Bedienkomfort für die User wichtiger seien.

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