CIOs müssen nicht in jedem Meeting persönlich auftauchen. Sie können einen Stellvertreter schicken oder nur so lang bleiben, wie es interessant ist. Coaches geben acht Ratschläge für ein erfolgreiches Meeting-Management.
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 | Bitte nicht alle durcheinander - ein Meeting braucht einen Gesprächsleiter. |
Vor dem Büro des IT-Entscheiders bildet sich eine Schlange: Externe Dienstleister, interne Kunden, Vorgesetzte, Mitarbeiter und Kollegen - jeder will den
IT-Chef sprechen. Seine Liste mit
Meetings, Konferenzen und Vier-Augen-Gesprächen wächst und wächst. Ein Fehler, warnt unsere Schwesterpublikation Computerworld Canada. Einige Tipps sollen helfen, nicht zuviel Arbeitszeit durch Meetings zu verlieren.
1. Scheuen Sie sich nicht vor Absagen. Grundsätzlich gilt: Mancher IT-ler fürchtet offenbar, er gelte als Nerd, wenn er ein Meeting absagt. Das ist falsch, erklärt Jennifer Perrier-Knox von der Info-Tech Research Group aus London/Ontario. Nicht alle Meetings sind notwendig. Entscheiden Sie, wo Sie wirklich hinmüssen.
2. Bleiben Sie nur, so lange es interessant ist. Eine weitere Faustregel: Nicht jeder muss von Anfang bis Ende dabei sein. Nach dem wichtigen Teil zu gehen (beziehungsweise dann erst zu erscheinen), ist nicht unhöflich, sondern effizient.
3. Gehen Sie nirgendwohin, wo man Ihnen keine Agenda vorlegt. Dass die Teilnehmer von Hölzchen auf Stöckchen kommen, lässt sich im Vorfeld vermeiden: Das Festlegen einer Agenda hilft, das Meeting zu strukturieren. Um nachträgliche Punkte zu vermeiden, rät Donna Karlin von der Agentur A Better Perspective Business Coaching, die Agenda erst drei Tage vor dem Termin festzuzurren und allen Teilnehmern zu schicken.