Immer mehr Applikationen, immer mehr Administration

Auf dem Desktop wird es voll

04. Januar 2008
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Mehr als jedes vierte deutsche Unternehmen bewertet die Komplexität seiner Client-Systeme als deutlich zu hoch. Das geht aus einer Umfrage des Beraters Centracon hervor. Die hat denn auch ergeben, dass immer mehr Entscheider Smart Client-Konzepte angehen wollen.
Centracons sogenanntes Smart Client-Barometer zeigt nach oben.
Centracons sogenanntes Smart Client-Barometer zeigt nach oben.

Komplexitäts-Index nennt Centracon die Linie, die leicht nach oben zeigt. In Zahlen ausgedrückt: 35 Prozent der Umfrageteilnehmer halten die Komplexität ihrer Client Systeme - und den daraus folgenden Administrationsaufwand - für "etwas zu hoch". Und 28 Prozent geben zu, dass ihnen die Komplexität deutlich über den Kopf wächst.

Im Vergleich zu den Antworten auf dieselbe Frage sechs Monate zuvor ist der Komplexitäts-Index um 3,8 Punkte gestiegen.

Für die Entscheider kein Grund, die Dinge einfach so hinzunehmen. Mehr als jeder Dritte (34 Prozent) wird definitiv oder voraussichtlich Smart Client-Konzepte umsetzen, ein halbes Jahr zuvor sagten das noch fünf Prozent weniger. Damit bewegt sich auch der sogenannte Smart-Index nach oben.

Die Mehrheit von 53 Prozent (vor sechs Monaten: 51 Prozent) bleibt jedoch dabei: Smart Client-Konzepte seien ein interessanter Ansatz, aber im Unternehmen noch nicht in Planung.