Zukunft der Arbeit

CIOs müssen Millennials behalten

13. August 2010
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Wenn junge Mitarbeiter am Arbeitsplatz keine sozialen Netzwerke nutzen dürfen, finden Sie schon einen Weg. Ein Report rät, Millennials zu integrieren und ihre Stärken zu fördern.

Wenn CIOs die besten jungen Talente in ihren Teams haben möchten, müssen sie auf die Millennium-Generation mit ihren Wünschen und Vorstellungen eingehen. Dies fordert ein Report des Centre for Information Leadership (CIL) an der Londoner City University.

Mit der Millennium-Generation bezeichnet der Report all diejenigen jungen Menschen, die nach 1985 geboren und mit Computern und Internet aufgewachsen sind. Die Autoren - einer von ihnen ist der ehemalige CIO David Chan - zitieren folgende Ergebnisse einer amerikanischen Studie: 83 Prozent der Millennials haben ihr Mobiltelefon in ihrer Nähe, wenn sie schlafen. Drei Viertel von ihnen nutzen regelmäßig soziale NetzwerkeNetzwerke im Internet. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

Eine britische Studie kam außerdem zu dem Ergebnis, dass die junge Generation auf sie zugeschnittene individualisierte technische Lösungen bevorzugt. Auch bei der Arbeitsweise sollten CIOs ihren jungen Mitarbeitern Individualität erlauben, heißt es im CIL-Report. Wenn der Arbeitgeber soziale Netzwerke verbiete oder nur eine einzige Technologie gestatte, würden die Millennials andere Wege suchen und finden.

Der Anteil der jungen Menschen in den Unternehmen wächst weiter. Die Herausforderung für Arbeitgeber besteht nun darin, die Millennials erfolgreich in die Firma zu integrieren und zu ermöglichen, dass Sie mit ihrer Arbeit und ihren Ideen einen maximalen Beitrag für den Unternehmenserfolg leisten.