Strategien


IT Manager

Der CIO ist ein führungsstarker Visionär

16. Februar 2016
Martina Stauch hat eine Ausbildung zum persönlichen Coach und Systemischen Coach absolviert.
Der CIO von heute braucht eine klare Vision und ein Gespür für Motivation und Entwicklung seines Teams. Mehr denn je muss ein CIO eine Führungspersönlichkeit sein. Ein guter CIO dadurch sogar den Unternehmenserfolg.

Die IT gehört für Unternehmen traditionell zu den wichtigsten Schlüsselfaktoren für Geschäftserfolg und nachhaltiges Wachstum - doch allein mit Technik ist dies heute kaum noch erreichbar. Der Rolle des CIORolle des CIO kommt eine immer größere Bedeutung zu, denn er ist nicht länger nur für die bloße Bereitstellung der Infrastruktur verantwortlich. CIOs müssen die Zukunft des Unternehmens maßgeblich mitgestalten und stehen damit auf einer neuen Stufe der Evolution, die ursprünglich mit der Position des IT-Leiters begann. Dazu brauchen sie klare Visionen und das nötige Gespür für die notwendige Motivation und Entwicklung ihrer Teams - und reichlich Durchsetzungsvermögen. Alles zu Rolle des CIO auf CIO.de

Aufgaben des CIO verändern sich

Es reicht schon lange nicht mehr aus, dass die IT-Abteilung in einem Unternehmen ein performantes Netzwerk zur Verfügung stellt, dieses nach außen absichert und jeden Arbeitsplatz mit Software bestückt. Heute geht es vorrangig um eine stete Optimierung von Prozessen und der Arbeitseffizienz, die optimale Auslastung von Servern bei minimalem Energieverbrauch, die Bewertung von Unternehmens- und Marketing-KPIs und vieles mehr. Und dies ist nur ein Teil der neuen Aufgaben, die in den letzten Jahren die Anforderungen an die IT und die dort handelnden Personen geprägt und verändert haben.

Mit Technologien von SaaS, Virtualisierung, Cloud Computing, Business Intelligence, BYOD und Big Data lässt sich zwar vieles optimieren - doch Enabler werden immer stärker gefordert: Krisen mit Auswirkungen auf die Wirtschaft, damit einhergehend schrumpfende Budgets für Investitionen, aber dennoch die Forderung nach einer höheren Produktivität, eine steigende Komplexität gepaart mit rasantem Datenwachstum - so sieht die Realität für die oft überarbeiteten und wenig geachteten IT-Teams aus. Hinzu kommt für viele CIOs auch ein gewisser Frust, selbst bei allgemeinen Trends wie BYOD nicht hinterherzukommen.

Dort wird die IT plötzlich "anwendergetrieben" und das Business und die IT müssen sich darauf einstellen - der CIO steht inmitten dieses Spannungsfeldes. Kommunikation ist künftig sein wichtigstes Werkzeug, das er auch gegenüber Geschäftsleitung und Vorstand gekonnt einsetzen muss. Um diesen neuen Aufgaben gerecht zu werden, bedarf es einer führungsstarken Persönlichkeit - und einer klar kommunizierten Vision.

Die Vision: Vom Wunsch zur Wirklichkeit

Das Wort "Vision" stammt aus dem Lateinischen und steht für zwei Bedeutungen: "videre - sehen" und "visio = Vorstellung". Eine Vision ist damit nichts weniger als das aktiv-kreative Wunschbild eines Sollzustandes in der Zukunft. Nicht wenige Menschen glauben, dass speziell eine Unternehmensvision etwas Sensationelles, noch nie Dagewesenes oder gar vollkommen Revolutionäres sei. Sie hat jedoch nichts mit Marktanteilen oder Umsätzen zu tun - wie zum Beispiel "die Nummer Eins" in einem Marktsegment zu sein - obwohl dies durchaus Ergebnis einer guten Unternehmensvision sein kann.

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