Gartner-Quadrant

15 Anbieter für SOA-Produkte im Test

01. Dezember 2010
Von Tanja Wolff
Oracle, Software AG, IBM und Tibco sind die führenden Anbieter für Infrastruktur- und Middleware-Technologie. Verfolger sind Microsoft, Fujitsu und SAP.
15 SOA-Infrastruktur-Anbieter wurden im Magic Quadrant bewertet.
15 SOA-Infrastruktur-Anbieter wurden im Magic Quadrant bewertet.
Foto:

Weltweit und in allen Branchen setzen immer mehr Unternehmen auf Service-orientierte Architekturen (SOA). Der Schlüssel für eine erfolgreiche SOA-Initiative liegt in der Entwicklung von umfassenden Interoperabilitäts- und Governance-Funktionen für mehrere Anwendungen und Prozesse. In der Studie „Magic Quadrant for Shared SOA Interoperability Infrastructure Projects” stellt Gartner verschiedene Applikations-Middleware-Angebote vor.

Die Implementierung einer strategisch, groß angelegten SOA-Initiative erfordert eine Applikations-Infrastruktur- und Middleware (AIM)-Technologie. Die Untersuchung konzentriert sich auf das Szenario „shared SOA Interoperability infrastructure Projects“. Es handelt sich dabei um die Umsetzung einer unternehmensweiten Infrastruktur, die eine Any-to-any Interoperabilität (SOA Backplane) ermöglicht und SOA-Governance-Funktionen unterstützt.

Im Magic Quadrant wurden auch Single-Lieferanten bewertet. In der Praxis wird die Technologie für ein SOA-Projekt meist von einem Anbieter geliefert und dann mit Produkten anderer Hersteller ergänzt. Um in die Analyse aufgenommen zu werden, müssen die Anbieter die Funktionen eines Enterprise Service Bus (ESB), Inszenierungs-Features und Service-Governance-Funktionen aufweisen.

Einige der bewerteten Anbieter (einschließlich aller Leader) haben einen soliden Hintergrund. Sie kommen ursprünglich aus dem Applikations-Infrastrukturen-Markt für systematische Anwendungen. Aber es gibt auch einige Startup-Unternehmen, die innovative Plattformen anbieten. Im Vergleich zu den etablierten Anbietern wollen Startup-Unternehmen die Kunden mit einer einfachen Bedienbarkeit überzeugen. Zudem setzen sie Open-Source-Technologien ein und sind daher günstiger.

Zur Startseite