Lösungen noch unausgereift

Client Management wird zur Chef-Sache

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Fast jeder nutzt Werkzeuge zur Verwaltung von Clients, aber längst nicht jeder ist zufrieden. Hohe Preise und mangelnde Reife führen dazu, dass sich nicht nur IT-ler, sondern auch immer mehr Entscheider aus dem Business um das Client Management kümmern. Die Analysten von IDC sehen die Anbieter denn auch vor erheblichen Herausforderungen.

Auf den ersten Blick klingen die Zahlen gut: 85 Prozent der Endanwender melden keine Probleme. Doch die verbleibenden 15 Prozent haben es in sich, so Matthew McCormack, European Systems Group von IDC. "Bei durchschnittlich 2.000 Desktop Seats sind das 300 User", gibt er zu Bedenken.

Das bedeutet einen erheblichen Aufwand an Zeit und Kosten - und somit rückt das Client Management in den Fokus des Business.

Das Hauptproblem sieht McCormack in der fehlenden Interoperabilität der einzelnen Lösungen. Hier seien die Anbieter gefordert, nachzubessern.

Ein weiteres Problem liegt in der wachsenden Zahl mobiler Geräte, die integriert werden müssen. Und: Anbieter müssen sich rechtzeitig auf den Mega-Trend VirtualisierungVirtualisierung einstellen. "In diesem Punkt stehen zwar viele Unternehmen noch am Anfang", so McCormack. "Aber denken Sie nur drei oder fünf Jahre weiter, dann sieht das ganz anders aus." Alles zu Virtualisierung auf CIO.de