Weiter rote Zahlen

US-Mobilfunker Sprint verliert Kunden im Mobilfunk

03.05.2017
Der viertgrößte US-Mobilfunker Sprint hat im vierten Geschäftsquartal ein Umsatzplus erzielt. Auch operativ lief es für Sprint besser. Allerdings erschwert der Verlust von Kunden im Mobilfunk den Turnaround für das Unternehmen.
Unterm Strich verzeichnet der US-Mobilfunker Sprint weiterhin ein Minus.
Unterm Strich verzeichnet der US-Mobilfunker Sprint weiterhin ein Minus.
Foto: BravoKiloVideo - shutterstock.com

Die Mobilfunk-Branche steht vor einer Konsolidierung und der Rivale der Telekom-Tochter T-Mobile US steckt schon seit Jahren in den roten Zahlen. Bei Sprint kletterten die Erlöse von Januar bis März um sechs Prozent auf 8,5 Milliarden US-Dollar ( 7,79 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Damit schnitt Sprint besser ab als erwartet. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sowie um Sonderposten bereinigt legte das Ergebnis (Ebitda) um fast ein Viertel auf knapp 2,7 Milliarden Dollar zu. Für das laufende Jahr peilt Sprint ein bereinigtes Ebitda von 10,7 bis 11,2 Milliarden Dollar an.

Unter dem Strich allerdings steht weiterhin ein Minus: Nach 554 Millionen Dollar Verlust vor einem Jahr fehlten im vierten Quartal 283 Millionen Dollar. Der Konzern fährt seit Jahren nahezu durchweg Verluste ein und musste die US-Sparte der Deutschen Telekom vor geraumer Zeit bei den Kundenzahlen an sich vorbeiziehen lassen. (dpa/ib)

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