Fiat-Chef Marchionne spricht Machtwort

Alfa Romeo und Maserati werden nicht ausgegliedert

05.09.2017
Der Chef von Fiat Chrysler hat Gerüchte über eine mögliche Abspaltung der Marken Alfa Romeo und Maserati zurückgewiesen. Die beiden Marken seien noch nicht für die Unabhängigkeit bereit, sagte Sergio Marchionne nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa.
Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne
Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne
Foto: Fiat Chrysler Automobiles N.V.

Es sei "der falsche Zeitpunkt", sagte Machionne. Eine Ausgliederung werde es unter seiner Führung nicht geben, sagte Marchionne. Die Amtszeit des derzeitigen FiatFiat Chrysler-Chefs endet 2019. Verschiedene Experten hatten angemerkt, dass das Vermögen von Fiat Chrysler durch eine Ausgliederung einzelner Marken, zu denen auch Jeep, Dodge und Ram gehören, an Wert gewinnen könnte. Top-500-Firmenprofil für Fiat

In den vergangenen Jahren hatte das Unternehmen Ferrari sowie die Lkw- und Traktorensparte CNH Industrial erfolgreich selbstständig gemacht. Derzeit erwägt Fiat Chrysler einen Verkauf seines Autozulieferers Magneti Marelli.

Marchionne sagte, er habe keine Angebote von chinesischen AutoherstellernAutoherstellern erhalten, wie die Webseite Automotive News im August berichtet hatte. Die Gerüchte sowie positive Expertenberichte über die Firma hatten Aktien von Fiat Chrysler in die Höhe getrieben. Am Freitag waren die Papiere an der Börse in Mailand auf ein Rekordhoch von 13,30 Euro gestiegen - ein Plus von 55 Prozent seit Jahresbeginn - und verharren seitdem auf dem Niveau. (dpa/rs) Top-Firmen der Branche Automobil

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