CIO des Jahres


CIO des Jahres 2018 – Mittelstand – Platz 3

Smartrac CIO Burkhardt setzt konsequent auf die Cloud



Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
Um die neue Geschäftsstrategie zu unterstützen und umzusetzen, schnitt Smartrac CIO Robert Burkhardt alte Zöpfe ab und setzte auf einen konsequenten Cloud-Ansatz.
Mittelstand Platz 3: Robert Burkhardt, Smartrac Technology: "Je schneller der Veränderungs­zyklus ist, desto größer muss der Nutzen für die Anwender sein."
Mittelstand Platz 3: Robert Burkhardt, Smartrac Technology: "Je schneller der Veränderungs­zyklus ist, desto größer muss der Nutzen für die Anwender sein."
Foto: SMARTRAC Technology

"We will provide the most advanced IT in Smartrac's industry by 2020", war die Aufgabe, der sich IT-Chef Robert Burkhardt nach der Neuausrichtung seiner Company auf die Entwicklung innovativer, RFID-basierter Lösungen für das Internet der Dinge stellte. Geschwindigkeit und Akzeptanz durch die Anwender sollten dabei deutlich gesteigert werden, ohne das globale IT-Team zu vergrößern.

Der beste Weg, diese Anforderungen zu erfüllen, bestand darin, die Komplexität zu reduzieren, die globale IT-Landschaft zu harmonisieren und den Aufwand in der Administration zu senken, erinnert sich der 49-jährige Informatiker. Burkhardt setzte dazu auf ein ganzheitliches strategisches Konzept mit vier Kernelementen: 100 Prozent Cloud, Realtime Company, High Efficiency und Digital Value Creation.

Transformation in die Cloud

In diesem Rahmen begann der Senior Vice President IT im Mai 2017 eine Transformation, um in kürzester Zeit zahlreiche Anwendungen auf Azure und AWS zu migrieren oder durch Cloud-basierteCloud-basierte Lösungen wie Microsoft Office 365Office 365 abzulösen. Gleichzeitig begann man, das bestehende SAP-System mit agilen Methoden durch S/4HANA zu ersetzen. Außerdem wurden neue Technologien im Alltag getestet, etwa Telefonie über Skype for Business, eine neue WAN-Infrastruktur als MPLS-Ersatz oder ein Employee- Self-Service mit Microsoft Intune. Alles zu Cloud Computing auf CIO.de Alles zu Office 365 auf CIO.de

Je nach Projekt erwartet Burkhardt dabei einen Return on Investment nach zwölf bis 36 Monaten. Weiterhin ergaben sich viele positive Nebeneffekte aus der Umstellung: So wurde basierend auf Office 365 ein Digital Workplace eingeführt, so dass Mitarbeiter unabhängig von Ort, Zeit und Endgerät arbeiten können. Das beschleunigte gleichzeitig den Zugang zu Informationen und auch die Einarbeitung neuer Kollegen. Nicht zu vergessen sei auch die gestiegene Reputation, die die IT nun durch ihre starke Kundenausrichtung und Flexibilität genieße.

Zur WM 2018 stattete Adidas erstmals den Spielball mit NFC- Technik aus. User können durch ein einfaches "Tab" mit ihren NFC- fähigen Smartphones personalisierte Inhalte abrufen, an Gewinnspielen teilnehmen oder mit anderen Fans interagieren. Smartrac entwickelte dafür den geeigneten NFC-Chip und die Online-Experience.
Zur WM 2018 stattete Adidas erstmals den Spielball mit NFC- Technik aus. User können durch ein einfaches "Tab" mit ihren NFC- fähigen Smartphones personalisierte Inhalte abrufen, an Gewinnspielen teilnehmen oder mit anderen Fans interagieren. Smartrac entwickelte dafür den geeigneten NFC-Chip und die Online-Experience.
Foto: SMARTRAC Technology

Ganz ohne Herausforderungen lief die Transformation natürlich nicht ab: So waren die hohe Geschwindigkeit und die damit erhöhten Projektrisiken auch ein Thema, erinnert sich der Smartrac CIO. Um hierbei die größtmögliche Akzeptanz zu erzielen, wurden die Anwender früh einbezogen, damit sie von Beginn an einen echten Vorteil erkannten. "Schließlich wollen wir das Leben unserer Kunden einfacher machen", sagt Burkhardt. Dabei hilft es, bei der Auswahl der Anwendungen den Fokus nicht nur auf Technik und Funktionalität, sondern auch auf besten Komfort und User Experience zu legen.

Zur Startseite