Musikindustrie

Streaming bringt erstmals den Großteil der US-Musikerlöse

09.04.2017
Es ist ein wichtiger Meilenstein für die Musikindustrie: Das Streaming hat im bedeutenden US-Markt im vergangenen Jahr erstmals mehr als die Hälfte des Geschäfts ausgemacht.
Während in Deutschland in Sachen Musik noch die CD angesagt ist, ist es in den USA das Streaming.
Während in Deutschland in Sachen Musik noch die CD angesagt ist, ist es in den USA das Streaming.
Foto: Samsung

Auch der gesamte Markt wuchs 2016 mit einem Plus von 11,4 Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar nach der Talfahrt des vergangenen Jahrzehnts außergewöhnlich stark. Nach Zahlen der US-Branchenorganisation RIAA machte das Streaming, bei dem Musik direkt aus dem Netz abgespielt wird, dabei 51,4 Prozent der Erlöse aus. Mit dem Verkauf physischer Tonträger wie CDs, Blu-ray-Discs oder Vinyl-Schallplatten machte die Branche knapp 22 Prozent des Geschäfts.

In Deutschland ist die Situation noch umgekehrt: Die CD war im vergangenen Jahr der größte Umsatzbringer mit 53,8 Prozent, das Streaming kam auf 24,1 Prozent. (dpa/rs)

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