Healthcare IT


Drei Ziele definiert

Wie IT-Schwachstellenanalyse funktioniert

01.07.2011
Von Hartmut  Wiehr
Das Universitätsklinikum Münster hat mit einer Analyse die IT-Gefahren im täglichen Klinikbetrieb identifiziert und dabei drei Ziele definiert.

Prägend für die Leistungsfähigkeit eines Krankenhauses ist in der heutigen Zeit eine Infrastruktur, die professionellen Ansprüchen genügt. Dazu gehört auch eine rechtzeitige und regelmäßige Überprüfung aller Bestandteile von Hardware bis Software und Netzwerkanbindungen. Das Universitätsklinikum Münster (UKM) hat dies frühzeitig erkannt und sich für die Durchführung einer Schwachstellenanalyse der IT-Systeme entschieden.

Schwachstellen-Analyse der IT hilft, den Status quo zu überprüfen.
Schwachstellen-Analyse der IT hilft, den Status quo zu überprüfen.
Foto: Sutyagin/shutterstock.de

Dabei geht es auch um übergeordnete Zielvorstellungen, oft umschrieben als Alignment zwischen Business und IT. So dienen die IT-Infrastrukturen in Krankenhäusern in erster Linie der Patientenversorgung. Diese soll aber auch immer mehr wirtschaftlichen Grundsätzen unterliegen, ausdrücklich niedergelegt in verschiedenen Reformen des Gesundheitswesens. Eine dynamische Anpassung an neue Standards oder weitere gesetzliche Regelungen sowie eine schnelle Reaktion bei Notfällen sind dabei unabdingbar.

Heute sind fast alle Bereiche des Klinikbetriebes – von der Versorgung der Patienten über die medizinischen Geräte bis zu den unterstützenden Sub-Systemen und der Verwaltung – von der IT abhängig. Dies birgt zugleich diverse Risiken. Verkürzt gesagt: Ohne eine funktionierende IT droht der Krankenhausbetrieb zusammenzubrechen. Die IT-Verantwortlichen sollten sich der potenziellen Gefahren stets bewusst sein und Lösungen zu deren Minimierung bereitstellen, selbst wenn dafür zusätzlich Ausgaben anfallen.

"Im laufenden Tagesgeschäft ist es allerdings nicht einfach, den Überblick über die gesamte IT-Infrastruktur zu behalten", meint hierzu Hendrik Kortebusch, IT-Business Consultant bei der Janz IT AG, die beim UKM die Durchführung der Schwachstellenanalyse verantwortete. Kortebusch fügt hinzu: "Denn die Herausforderungen steigen vehement."

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