3 Tage Büro oder Job weg

Meta droht Office-Verweigerer zu feuern



Charlotte Trueman schreibt für unsere US-Schwesterpublikation Computerworld. Sie beschäftigt sich unter anderem mit den Themenbereichen Collaboration und Nachhaltigkeit.
Meta-Mitarbeiter müssen in den USA künftig drei Tage pro Woche ins Office. Wer sich dennoch weigert, riskiert, entlassen zu werden.
Meta-CEO Mark Zuckerberg ist bekanntermaßen kein Remote-Work-Freund. US-Mitarbeiter mit Hang zur Heimarbeit dürften das bald zu spüren bekommen.
Meta-CEO Mark Zuckerberg ist bekanntermaßen kein Remote-Work-Freund. US-Mitarbeiter mit Hang zur Heimarbeit dürften das bald zu spüren bekommen.
Foto: Roman Sha - shutterstock.com

Anfang Juni 2023 hatte Social-Media-Riese Meta angekündigt, seine Mitarbeiter in den Vereinigten Staaten in die Offices zurückbeordern zu wollen. Ab Anfang September wird von der Belegschaft erwartet, drei Tage pro Woche im Büro zu arbeiten.

Wie der Business Insider berichtet, hat Lori Goler, Head of People bei Meta, dem Office-Zwang nun im Rahmen einer internen Mitteilung noch "etwas" Nachdruck verliehen.

Das große Remote-Work-Zurückrudern

"Um diese Maßnahme fair und effektiv umzusetzen, spielt Rechenschaftspflicht eine entscheidende Rolle. Die Führungskräfte werden die Anwesenheitsinformationen auf monatlicher Basis überprüfen und mit denjenigen Kontakt aufnehmen, die die Anforderungen nicht erfüllen. Wie bei allen andere Unternehmensrichtlinien können wiederholte Verstöße Disziplinarmaßnahmen nach sich ziehen, die von negativen Leistungsbeurteilungen bis hin zur Kündigung reichen können", ließ die Personalentscheidern die Mitarbeiter demnach wissen.

Mit seiner Back-to-Office-Zwangsstrategie ist Meta nicht alleine: Sowohl Zoom als auch Amazon und Google verfahren mit ihren Mitarbeitern in den Vereinigten Staaten ganz ähnlich - und ernten dafür sowohl intern als auch extern jede Menge Kritik. Ganz zu schweigen von diversen Studien, die nahelegen, dass Bürozwang nicht dazu beiträgt, Produktivitätsprobleme zu lösen.

Dieser Beitrag basiert auf einem Artikel unserer US-Schwesterpublikation Computerworld.

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