Accenture-Studie

Wie CIOs freie Entwickler zum Mitmachen bewegen

17.12.2010
Von Alexander Galdy

Das Resümee auf bisher abgewickelte ProjekteProjekte fällt bei fast allen freien Entwicklern sehr gut aus. So konnten sich 92 Prozent der Befragten für die Technologie im Rahmen ihrer Programmiertätigkeit begeistern. 86 Prozent haben dabei etwas gelernt und 80 Prozent konnten sich selbst etwas beweisen. Alles zu Projekte auf CIO.de

Wie tauschen sich Programmierer untereinander aus?
Wie tauschen sich Programmierer untereinander aus?
Foto: Accenture

Uneinig sind sich die Befragten darüber, ob sie lieber im Team oder alleine arbeiten. An Widgets, Apps und Mashups arbeiten zwei Drittel der Entwickler gerne alleine, bei Projekten im Bereich freier Software sind fast zwei Drittel in einem Team integriert. Dabei kommunizieren die Entwickler am liebsten über E-Mails, gefolgt von Messenger und Chat. Nur 15 Prozent telefonieren gerne.

Communities als Interaktionsplattform

Der Untersuchung zufolge nutzen Entwickler Communities, um Gleichgesinnte zu kontaktieren. Im Durchschnitt sind die Befragten Mitglieder in drei unterschiedlichen Entwickler-Communities. „Den Projektanbietern hilft es also, langfristige Beziehungen zu Entwickler-Communities aufzubauen“, sagt Kaumanns. Da der Community-Markt sehr zersplittert sei, sei allerdings das Engagement der Unternehmen gefordert.

Laut der Studie bleibt der Telekommunikations- und Technologiebranche keine andere Wahl, als sich intensiv damit zu beschäftigen, was freie Entwickler erwarten und wie sie arbeiten. Denn nur wer die Arbeit mit diesen geschickt managt, hat gute Chancen seine Innovationsfähigkeit auszubauen – und das zu verhältnismäßig geringen Kosten.

Für die Zukunft wollen sich die freien Programmierer verstärkt mit ortsspezifischen Diensten (location based services) sowie E-Commerce- und Shopping-Services beschäftigen. Weniger interessant finden sie Musik- und Gaming-Angebote. Der Studie zufolge ist dies ein Indikator dafür, wohin der Trend bei Mobil- und Internetdiensten geht.

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