Zugang zu verschlüsselten Inhalten

Apple kritisiert britische Pläne für Online-Überwachung

21.07.2023
Apple hat nach britischen Plänen zur Überwachung auch bei verschlüsselten Daten bekräftigt, dass der iPhone-Konzern auf keinen Fall "Hintertüren" für Behörden in seine Produkte einbauen würde.
Apple iMessage: Diensteanbieter wie Apple könnten von der britischen Regierung künftig aufgefordert werden, einen Zugang zu verschlüsselten Inhalten bereitzustellen. Apple erteilt dem eine Absage.
Apple iMessage: Diensteanbieter wie Apple könnten von der britischen Regierung künftig aufgefordert werden, einen Zugang zu verschlüsselten Inhalten bereitzustellen. Apple erteilt dem eine Absage.
Foto: Hadrian - shutterstock.com

Man könne durch das Vorhaben gezwungen sein, Sicherheitsfunktionen von kritischer Bedeutung vom britischen Markt zu entfernen, heißt es laut dem Sender BBC und der Zeitung "Guardian" in der Apple-Stellungnahme in Konsultationen der britischen Regierung.

Bei AppleApple könnten etwa der Chatdienst iMessage und die Facetime-Videochats betroffen sein, die beide mit Verschlüsselung arbeiten. Den Plänen zufolge sollen Diensteanbieter verpflichtet werden können, technische Voraussetzungen für einen Zugang auch zu verschlüsselten Inhalten zu schaffen. Etwa die Chatdienste Signal und WhatsApp kündigten bereits an, dass sie eher den britischen Markt verlassen würden, als die Verschlüsselung aufzuweichen. Alles zu Apple auf CIO.de

Apple sprach den Berichten von Donnerstag zufolge von einer "unmöglichen Entscheidung", wenn man gezwungen wäre, entweder heimlich Schwachstellen einzubauen oder die Nutzer gar nicht zu schützen. (dpa/rs)

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