Public IT


De-Mail-Beratungsfirma gegründet

Hilfe für die De-Mail-Strategie



Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Fünf ehemalige Mitarbeiter aus dem 1&1-Umfeld haben das nach eigner Aussage erste reine Beratungsunternehmen für die De-Mail ins Leben gerufen.
Gründer und Geschäftsführer Frank Wichmann arbeitete früher unter anderem an 1&1-Projekten. Jetzt machte er sich selbstständig.
Gründer und Geschäftsführer Frank Wichmann arbeitete früher unter anderem an 1&1-Projekten. Jetzt machte er sich selbstständig.
Foto: DeMaB

In Karlsruhe haben fünf ehemalige Mitarbeiter aus dem 1&1-Umfeld die "DeMaB", eine De-Mail Beratungsgesellschaft gegründet. Nach eigener Aussage ist es die "erste reine De-Mail Beratungsgesellschaft Deutschlands". Dahinter stecke ein Netzwerk aus De-Mail Experten, IT-Spezialisten, Beratungsgesellschaften, Software-Entwicklungsunternehmen und Multi Media Agenturen.

Die Firma steht aktuell auch auf der Shortlist für den "FP Award 2014 für De-Mail Innovation", der von einer Jury im Auftrag des De-Mail-Anbieters Francotyp-Postalia am 12. März 2014 auf der Cebit verliehen wird. Die fünf Gründer Frank Wichmann, Alexander Fischbach, Markus Steireif, Marc Trümper und Frank Michael Esser wollen Unternehmen und Behörden, aber auch die De-Mail-Anbieter selbst, als unabhängige Experten zum Thema De-Mail beraten. Alle haben nach eigener Aussage im Rahmen von laufenden De-Mail-Projekten bereits viel Erfahrung mit De-Mail gesammelt und dabei großen Beratungsbedarf festgestellt.

"Reine De-Mail-Beratungsgesellschaft fehlte bisher"

Mit dem DeMaB-Rechner kann eine Firma ihr Postaufkommen einstellen und ausrechnen, was sie mit De-Mail sparen kann.
Mit dem DeMaB-Rechner kann eine Firma ihr Postaufkommen einstellen und ausrechnen, was sie mit De-Mail sparen kann.
Foto: DeMaB

"2012 kreuzten sich unsere Wege einem De-Mail Workshop", erzählt Wichman. Jeder hätte im Anschluss an den Workshop denselben Gedanken gehabt: "Es muss eine reine De-Mail Beratungsgesellschaft geben, die Unternehmen, Versender, Output-Manager, Behörden, Städte, Kommunen und auch die De-Mail Dienstanbieter umfassend, unabhängig und neutral zum neuen Kommunikationsstandard De-Mail berät."

Die Gründer versprechen, auf alle Fragen rund um De-Mail Auskunft zu geben und Lösungen anbieten zu können. Durch Informationspakete und in Kundenworkshops wollen sie Business-Kunden auf alle notwendigen Schritte für den Einsatz von De-Mail vorbereiten. Mittels Tools, Checklisten und Berechnungsmodulen sollen Firmen und Organisationen ihre bisherige Kommunikation mit allen Ein- und Ausgangskanälen analysieren, um so zu einer individuellen De-Mail-Strategie zu kommen.

"Die De-Mail ist besser als ihr Ruf"

Das Logo der De-Mail-Beratungsgesellschaft.
Das Logo der De-Mail-Beratungsgesellschaft.
Foto: DeMaB

Die Experten beraten zu den passenden IT- und De-Mail Dienste-Anbietern, prüfen Angebote und koordinieren auf Wunsch auch die Einführung der De-Mail bis hin zur Ergebniskontrolle, verspricht Wichmann. Außerdem gibt es Beratung zur Integration in Fachanwendungen, zum Reichweitenaufbau innerhalb der eigenen Kundengruppen und zur Konzeption, Umsetzung und Steuerung von Pilotprojekten und De-Mail Programmen.

"Gutes Erwartungsmanagement und klar formulierte Zwischenziele sind im Rahmen des neuen Eco-Systems De-Mail genauso wichtig, wie die Fokussierung auf ein effizientes und effektives De-Mail Programm", so Wichmann.

2014 werde für De-Mail ein entscheidendes Jahr. Klar sei, die flächendeckende, rechtssichere, elektronische Kommunikation komme. "Die De-Mail ist besser als ihr Ruf. Das muss immer wieder erklärt und durch realisierte Anwendungsfälle bewiesen werden", sagt Wichmann

Die DeMaB hat zwar ihren Hauptsitz in Karlsruhe, ist aber durch seine Geschäftsführung überregional vertreten und will Kunden in ganz Deutschland beraten.

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