Umsatz schwindet weiter

Telefonica Deutschland enttäuscht bei Ergebnis

07.05.2017
Der Telekomkonzern Telefonica Deutschland startet schwächer ins Jahr als von Experten gedacht. Beim Umsatz musste der O2-Netzbetreiber weiter deutliche Rückgänge einstecken.
Telefonica Deutschlandzentrale in München
Telefonica Deutschlandzentrale in München
Foto: Telefonica

Die Quartalszahlen von TelefonicaTelefonica Deutschland sind enttäuschend für den Telekommunikationskonzern. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Oibda) blieb im ersten Quartal stabil bei 401 Millionen Euro, wie das TecDax-Schwergewicht am Freitag in München mitteilte. Das war weniger als vom Unternehmen befragte Analysten zuvor im Schnitt erwartet hatten. Beim Umsatz musste der O2-Netzbetreiber weiter deutliche Rückgänge einstecken, der Erlös fiel im ersten Quartal um insgesamt 4,7 Prozent auf 1,77 Milliarden Euro. Top-500-Firmenprofil für Telefonica

Dies lag unter anderem an geringeren Umsätzen im Festnetz und mit Handys und TabletsTablets, aber auch am Wettbewerb im Kerngeschäft mit dem Mobilfunkservice. Zudem kosteten den Konzern gesenkte Roaming- und Durchleitungsentgelte im Vorjahresvergleich rund 35 Millionen Euro Umsatz - ohne diese Regulierungseffekte hätte das Minus im Kerngeschäft 0,6 Prozent betragen, hieß es. Alles zu Tablets auf CIO.de

Unter dem Strich stand wegen der Fusionskosten der milliardenschweren E-Plus-Übernahme ein Verlust von 99 Millionen Euro. Vor einem Jahr hatte Telefonica Deutschland 170 Millionen Euro Minus gemacht. Die Prognosen bestätigte das Unternehmen. (dpa/ib)

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