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Evonik investiert 100 Millionen in Digitalisierung

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Das Spezialchemie-Unternehmen stellt 100 Millionen Euro bereit, um neue Erkenntnisse im Bereich kognitiver, cloud-basierter Lösungen wie Blockchain, Internet of Things und Industrie 4.0 sowie auf dem Gebiet des Quanten-Computings zu erlangen. Dabei kooperiert Evonik mit IBM und der Uni Duisburg-Essen.
Workshop in der Evonik Digital GmbH.
Workshop in der Evonik Digital GmbH.
Foto: Evonik

Durch strategische Partnerschaften mit IBMIBM und der Universität Duisburg-Essen will EvonikEvonik den digitalen Wandel in der chemischen Industriechemischen Industrie vorantreiben. Zusätzlich stellt das Unternehmen bis zum Jahr 2020 rund 100 Millionen Euro bereit, um neue digitale Techniken zu erproben und entwickeln sowie Kompetenzen in diesen neuen Bereichen aufzubauen. Top-500-Firmenprofil für Evonik Alles zu IBM auf CIO.de Top-Firmen der Branche Chemie

Neue Geschäftsmodelle gesucht

"Es geht nicht alleine um Daten und Technik, sondern insbesondere um neue Geschäftsmodelle, Lösungen und Services für Kunden sowie die Qualifizierung von Mitarbeitern", sagte Evonik-CDO Henrik Hahn. Bei der Partnerschaft mit IBM hoffe der Konzern auf neue Erkenntnisse im Bereich kognitiver, cloud-basierter Lösungen wie Blockchain, Internet of Things und Industrie 4.0 sowie auf dem Gebiet des Quanten-Computings.

Kognitiver Wissenskorpus

Ein erstes Pilotprojekt ist im Juli gestartet. Dabei geht es um den Aufbau eines kognitiven Wissenskorpus, ausgestattet mit dem Chemie- und Life Sciences-Know-how von Evonik. Es kommen die Such- und Analyse-Plattform Watson Explorer und das Watson Knowledge Studio zum Einsatz. Letzteres soll dabei helfen, in der Cloud Beziehungen und Zusammenhänge in unstrukturierten Daten zu identifizieren.

Interaktive Wissensvermittlung

Bei der Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen soll es um "die Menschen und Kompetenzen im Zentrum des digitalen Wandels" gehen, etwa um interaktive Wissensvermittlung und individuelle Schulungskonzepte in der industriellen Praxis. Evonik hat Anfang 2017 die Evonik Digital GmbH gegründet. Das Tochterunternehmen hat den Auftrag, ungewöhnliche Ideen, neue Produkte und Serviceangebote zu entwickeln.

Evonik Digital GmbH | Digitalisierung
Branche: Chemie
Zeitrahmen: 2017 bis 2020
Mitarbeiter: Die Evonik Digital GmbH umfasst rund 20 Personen.
Aufwand: Evonik stellt insgesamt 100 Millionen Euro für die Digitalisierung bereit.
Produkte/Methoden:

  • u.a. Partnerschaft mit IBM (kognitive, cloud-basierte Lösungen)

  • Methoden: u. a. Design ThinkingDesign Thinking & Lean Startup-Prozesse, Business Modelling- & Value Proposition Development, Rapid Prototyping, Working out loud Alles zu Design Thinking auf CIO.de

Dienstleister: verschiedene
Einsatzort: weltweit
Internet: www.digital.evonik.com