Künstliche Intelligenz

Microsoft stellt neue Azure-Services vor

Jens Dose ist Redakteur des CIO Magazins. Neben den Kernthemen rund um CIOs und ihre Projekte beschäftigt er sich auch mit der Rolle des CISO und dessen Aufgabengebiet.
Der IT-Konzern versorgt die Entwickler-Community mit neuen Features aus der Azure-Cloud rund um künstliche Intelligenz und Machine Learning.
Die neuen KI- und ML-Features sollen es Azure-Nutzern einfacher machen, die Technologien für sich zu nutzen.
Die neuen KI- und ML-Features sollen es Azure-Nutzern einfacher machen, die Technologien für sich zu nutzen.
Foto: Piotr Swat - shutterstock.com

MicrosoftMicrosoft hat auf der Entwicklerkonferenz Build 2022 neue Features für seine Cloud-Plattform Azure vorgestellt. Darunter finden sich zahlreiche Services in den Bereichen künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML). Alles zu Microsoft auf CIO.de

Bessere kognitive Services

Einige der Neuerungen betreffen Cognitive Services, Microsofts Angebot, um KI-Modelle via Azure über APIs nutzen zu können. Die Redmonder ergänzen das Portfolio durch den Azure OpenAI Service, der die GPT-3-Sprachverarbeitungsmodelle Ada, Babbage, Curie, DaVinci und Codex in den Dienst integriert. Mit Letzterem kann beispielsweise natürliche Sprache in Programmcode übersetzt werden. Entwickler sollen damit etwa Schreibassistenten entwickeln und Programmcode generieren können. Außerdem helfe der Service, unstrukturierte Daten zu verstehen.

In dieselbe Kerbe schlagen Updates bei den Sprachdiensten des Azure Cognitive Service for Language. Damit sollen sich Dokumente und Gespräche zusammenfassen sowie Informationen aus Schriftstücken herausziehen lassen.

Neuerungen bei ML und KI

Damit Entwickler schneller KI-Modelle erstellen können, spendiert Microsoft dem Bereich Azure Machine Learning das Entwickler-Kit Python SDK v2 sowie ein Command Line Interface v2. Mit einem neuen Dashboard für "verantwortungsvolle KI" können Nutzer zudem Daten durchforsten sowie ihre Modelle auf Fairness, Fehler und Interpretierbarkeit hin analysieren.

Über die Azure-Plattform stellt der Konzern zudem neue Tools mit KI-Komponenten zur Verfügung. Dazu zählen etwa Bots oder Formular-Erkennungsdienste, mit denen feste Prozesse wie Patienten-Check-Ins verarbeitet oder überprüft werden können.

Ein weiteres neue Projekt für KI-Entwickler ist auf der Developer-Plattform GitHub zu finden. "Copilot Explain" soll Programmcode in natürliche Sprache umwandeln. Damit will Microsoft angehenden Programmierern unter die Arme greifen und Entwickler unterstützen, die mit einer ihnen unbekannten Codebasis arbeiten. Alle neuen Dienste und aktualisierten Funktionen sollen ab sofort als Preview verfügbar sein.

Zur Startseite