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Industrial IoT-Plattform

Ziehl-Abegg vernetzt Aufzüge

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Der Luft- und Klimatechnikspezialist Ziehl-Abegg bindet Aufzüge und Aufzugsantriebe an eine IIoT-Plattform an.
Ziehl-Abegg (Foto: Produktion Antriebstechnik) schließt immer mehr Geräte an seine Industrial IoT-Plattform an.
Ziehl-Abegg (Foto: Produktion Antriebstechnik) schließt immer mehr Geräte an seine Industrial IoT-Plattform an.
Foto: Ziehl-Abegg SE

Im Jahr 2019 hat Ziehl-Abegg gemeinsam mit den Partnern TelekomTelekom Deutschland und T-SystemsT-Systems Multimedia Solutions eine Industrial IoT-Plattform entwickelt. Diese soll künftig noch intensiver genutzt werden. Der Hersteller will sowohl eigene als auch externe Geräte über die Plattform vernetzen. Top-500-Firmenprofil für Telekom Alles zu T-Systems auf CIO.de

Ziehl-Abegg bietet Luft-und Klimatechniksysteme sowie Antriebsmotoren für Aufzüge an. Um ein genaueres Bild von Einsatzszenarien sowie den Geräte- und Wartungsstatus zu erhalten, erfasst er verschiedenste Betriebsdaten. Im ersten Schritt wurden auf diese Weise Ventilatoren und Lüftungsanlagen überwacht. Nun hat das Unternehmen auch Aufzüge und AufzugsantriebeAufzugsantriebe an die Plattform angebunden. Top-Firmen der Branche Industrie

Die Geräte werden dazu mit der MicrosoftMicrosoft Azure Cloud verbunden und über Schnittstellen an die Produktdatenbank und mobile Apps von Ziehl-Abegg angeschlossen. Das Unternehmen stellt den Kunden außerdem ein Administrationsportal bereit, damit sie auf Live-Stati sowie Betriebsdaten zugreifen können. "Die Datenverfügbarkeit in Echtzeit und die komplexen Datenanalysen sind essenziell für unsere Kunden, um den Einsatz unserer Produkte weiter zu optimieren", sagt Peter Fenkl, Vorstandsvorsitzender der Ziehl-Abegg SE. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Steigender Bedarf durch Corona

Ziehl-Abeggs Lufttechnik-Produkte kommen teilweise in kritischen Umgebungen wie etwa Laboren zum Einsatz. Sie werden mit zusätzlichen Sensoren ausgestattet, die in Sekundenabständen ein Status-Update beziehungsweise einen Statuswechsel via Bluetooth an das IoT-GatewayIoT-Gateway übermitteln. Das Unternehmen will mit der IIoT-Plattform nicht nur Kosten senken, sondern auch Forschung und Entwicklung verbessern. Alles zu Internet of Things auf CIO.de

Aufgrund der Corona-Krise stieg der Bedarf an Ventilatoren sowohl in Kliniken als auch in Rechenzentren, so dass die Mitarbeiter des Familienunternehmens teilweise Sonderschichten einlegen mussten. Die Ziehl-Abegg SE beschäftigt weltweit rund 4.100 Mitarbeiter. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Künzelsau. Die heutige Firma geht auf die Ingenieure Emil Ziehl aus Deutschland und Eduard Abegg aus der Schweiz zurück, die 1910 ihre Ziehl-Abegg Elektrizitäts-Gesellschaft m.b.H. gegründet hatten.

Ziehl-Abegg SE | Industrial IoT
Branche: Luft- und Klimatechnik
Use Case: Fernwartung/Überwachung in Echtzeit
Produkte: ZAbluegalaxy-Plattform, Microsoft Azure Cloud
Partner/Dienstleister: Deutsche Telekom, T-Systems Multimedia Solutions
Projektdauer: seit 2019

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