Testprojekt der Bundespolizei

Automatische Gesichtserkennung: 300 Tester stehen bereit

25.06.2017
Rund 300 Menschen wollen beim Testprojekt der Bundespolizei zur Gesichtserkennung mit Überwachungskameras und Computern im Berliner Bahnhof Südkreuz mitmachen.
Das Testprojekt läuft am Berliner Bahnhof Südkreuz.
Das Testprojekt läuft am Berliner Bahnhof Südkreuz.
Foto: Kyrylo Glivin - shutterstock.com

Bereits am Donnerstagabend, nach nur vier Tagen Suche, war die Marke von 275 der gesuchten Teilnehmer erreicht. Das teilte die Bundespolizei am Freitag mit. Im Lauf des Freitags konnten sich weitere Interessenten melden. Das umstrittene Testprojekt soll am 1. August beginnen und sechs Monate dauern. Die Tester sollten vor allem Pendler sein, die regelmäßig im Bahnhof unterwegs sind.

Von den Teilnehmern wurden Fotos gemacht und die sonstigen Daten registriert. Ein bestimmter Bereich im Bahnhof wird dann mit Kameras gefilmt. Die Polizei will so feststellen, wie zuverlässig die Kameras und Computer die Testpersonen anhand der gespeicherten Fotos erkennen. Beteiligt an dem Probelauf sind auch das Bundesinnenministerium, die Deutsche BahnDeutsche Bahn und das Bundeskriminalamt. Top-500-Firmenprofil für Deutsche Bahn

DatenschützerDatenschützer und Politiker sind besorgt, weil die Überwachungsmöglichkeiten des Staates durch eine automatische Gesichtserkennung ausgeweitet würden. (dpa/rs) Alles zu Datenschutz auf CIO.de

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