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Bosch standardisiert Next Generation Workplace



Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Bosch hat mit Avaya ein Next Generation Workplace-Projekt über Kommunikationslösungen für 160.000 Bosch-Mitarbeiter an 440 Standorten im Wert von über 60 Millionen US-Dollar über fünf Jahre vereinbart.
Mit dem Projekt "Next Generation Workplace" erreicht Bosch auf dem Weg zum weltweit vernetzten und agilen Unternehmen einen Meilenstein.
Mit dem Projekt "Next Generation Workplace" erreicht Bosch auf dem Weg zum weltweit vernetzten und agilen Unternehmen einen Meilenstein.
Foto: Bosch

Die Technologie- und Dienstleistungsgruppe BoschBosch will zusammen mit dem US-Kommunikationsunternehmen Avaya die digitale Transformation der Gruppe vorantreiben. Bosch nutzt dazu in Zukunft für insgesamt 160.000 Mitarbeiter Kommunikationslösungen der Avaya Private Cloud Services (APCS). Das Investitionsvolumen liegt bei rund 60 Millionen Dollar. Top-500-Firmenprofil für Bosch

Private Cloud soll mobiles und flexibles Arbeiten erleichtern

Die Zusammenarbeit mit Bosch für die kommenden fünf Jahre baut auf bereits bestehenden Beziehungen zwischen beiden Unternehmen auf. Es ist Bestandteil des längerfristigen "Next Generation Workplace"-Projektes von Bosch, das den Mitarbeitern das mobile und flexible Arbeiten erleichtern soll. Außerdem wolle Bosch mit Hilfe der Private-Cloud-Lösung von Avaya seine Gesamtbetriebskosten bei den Sprachdiensten um rund 20 Prozent senken, sagte ein Sprecher.

Im Rahmen des Vertrags soll Avaya Bosch verschiedene cloudbasierte Sprach-, Contact Center- und CollaborationCollaboration Services bereitstellen. Auf dieser Grundlage kann die zentrale Bosch-IT allen Unternehmen der Gruppe weltweit standardisierte Kommunikationslösungen anbieten. Über die Infrastructure-Integration-Lösung von Avaya haben die Nutzer außerdem Sprachdienste der Enterprise-Klasse mit integriertem Skype for Business zur Verfügung. Alles zu Collaboration auf CIO.de

"Wir investieren massiv in unsere IT-Infrastruktur"

"Wir haben uns verpflichtet, agiler zu werden und investieren daher massiv in unsere IT-Infrastruktur", sagte Klaus Hüftle, Senior Vice President bei Bosch. "Avaya unterstützt uns dabei, eine globale Standard-Lösung zu schaffen, die zukünftig für unsere über 440 Tochtergesellschaften und regionalen Unternehmen verfügbar sein wird".

Durch die Einführung von Avaya Breeze-Anwendungen und Avaya Customer-Experience-Lösungen wolle Avaya Bosch auch in die Lage versetzen, weitere Innovationen in der Avaya Private Cloud Services umzusetzen.

Avaya in den USA beantragt Gläubigerschutz nach Chapter 11

Avaya hatte in den USA Anfang Januar 2017 Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragt. Während des Verfahrens kann ein Unternehmen seine Geschäfte unter dem temporären Schutz des Gerichts vor Gläubigern weiterführen, sich reorganisieren und sanieren. Die ausländischen Tochtergesellschaften, einschließlich der deutschen, seien hiervon nicht betroffen, so Avaya.

Bosch | Next Generation Workplace

Branche: AutomotiveAutomotive
Zeitrahmen: 2017 bis 2022
Aufwand: Projektvolumen von 60 Millionen US-Dollar
Produkte: Avaya Aura mit Session Border Controller und Avaya Contact Center Solution
Dienstleister: Avaya
Einsatzort: Weltweit
Internet: www.bosch.de Top-Firmen der Branche Automobil

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