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Claas aktualisiert Business-Apps vollautomatisch

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Der Landmaschinen-Hersteller Claas verwaltet seine Business-Apps mit MobileIron und incapptic Connect auf rund 3000 Mobilgeräten verschlüsselt und automatisch.
So geht Landwirtschaft heute: Mit dem iPad auf dem Traktor.
So geht Landwirtschaft heute: Mit dem iPad auf dem Traktor.
Foto: Claas

Claas ist weltweit einer der führenden Hersteller von Traktoren und Erntetechnik. Auch bei der Umsetzung von mobilen digitalen Lösungen ist das Unternehmen den Wettbewerbern oft voraus. Mittlerweile gibt es rund 30 Apps, die die Fachbereiche entwickelt haben. "Derzeit nutzen etwa 2500 User unsere wichtigsten Apps auf ihren iPhones und iPads", sagte Stephan Niewöhner, Projectmanager Mobile Applications bei Claas. "Sie müssen immer voll funktionsfähig zur Verfügung stehen."

Fachabteilungen publizieren und aktualisieren Apps selbstständig

Um das Handling, das Publizieren und Aktualisieren, der neuen und der bestehenden Business-Apps zu verbessern, arbeitet der Landmaschinenhersteller nun mit der Berliner incapptic Connect GmbH und MobileIron aus Kalifornien zusammen. Das händische Publizieren der mobilen Apps ist damit Vergangenheit. Auch Unternehmens-Zertifikate erneuert die Lösung jetzt vollautomatisch. Alle Fachabteilungen können selbstständig neue Apps publizieren und bestehende aktualisieren.

"Bevor wir eine neue App-Version für die MobileIron-Plattform freigeben, müssen wir Daten wie eine Beschreibung der App, die neuesten Screenshots und die Binärdateien der App einsammeln und auf Korrektheit und Vollständigkeit überprüfen", sagte Rafael Kobylinski, CEO von incapptic Connect. Die Binärdateien müssten mit dem Unternehmenszertifikat signiert werden. Wenn dabei nur ein einziger Fehler passiere, funktioniere die App nicht mehr, und wichtige Geschäftsprozesse würden gestört.

Enterprise Mobility Plattform verwaltet rund 3000 Mobilgeräte

Insgesamt verwaltet die Enterprise Mobility Plattform von MobileIron bei Claas rund 3000 Mobilgeräte, darunter knapp 2500 iOS-Geräte, 500 Windows PhoneWindows Phone 8.1-Geräte und einige mit Windows 10. Die MobileIron-Plattform dient dabei als Fundament. SmartphonesSmartphones und TabletsTablets, die darauf befindlichen Apps und Daten sind vor unerlaubten Zugriffen geschützt und werden richtlinienkonform verwaltet, geschäftskritische Daten beim Überspielen aus Backend-Systemen oder in das Backend verschlüsselt. Alles zu Smartphones auf CIO.de Alles zu Tablets auf CIO.de Alles zu Windows Phone auf CIO.de

Seit 2012 betreut die Kölner EBF GmbH die MobileIron-Plattform innerhalb seines Hosted Core-Modells, das auch 24/7 Help Desk-Services, 2nd- und 3rd-Level- Support und Administrator-Support bietet.

Claas | Automatisierung mobiler Business-Apps
Branche: Agrartechnik / Maschinenbau
Zeitrahmen: 3 Tage
Mitarbeiter: Stephan Niewöhner, Project Manager Mobile Applications, bei der Claas KGaA mbHClaas KGaA mbH; Rafael Kobylinski, Gründer und CEO der incapptic Connect GmbH und Thiemo Scherle, Chief Customer Officer der incapptic Connect GmbH
Aufwand: Keine Angabe
Produkte: MobileIron Core (Hosted-Lösung von EBF GmbH), MobileIron Sentry, MobileIron Tunnel, MobileIron Help@Work, MobileIron Apps@Work, Incapptic Connect (on-premise),
Dienstleister: EBF GmbH betreut die MobileIron-Plattform (Hosted Core-Modell)
Einsatzort: Deutschland
Internet: www.claas.de Top-500-Firmenprofil für Claas KGaA mbH

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