Mehr Digitalisierung

Deutsche Bank wirbt um Zustimmung für Strategieschwenk

07.03.2017
Die Deutsche Bank wirbt bei Investoren um Zustimmung für ihren Strategieschwenk. Mit den Weichenstellungen vom Wochenende wolle der Konzern "ein Zeichen der Stärke an den Markt senden, das alle Zweifel an unserer Widerstandsfähigkeit beseitigt", sagte Personalvorstand Karl von Rohr bei einer Tagung am Dienstag in Frankfurt.

Am vergangenen Sonntag hatte Deutschlands größtes Geldhaus ein ganzes Bündel an Maßnahmen verkündet. Die Bonner Tochter Postbank wird entgegen früheren Plänen nicht verkauft, sondern in das Privat- und Firmenkundengeschäft eingegliedert. Teile der Vermögensverwaltung sollen an die Börse gebracht werden, um frisches Geld in die Kasse zu spülen. Weitere acht Milliarden Euro will der Dax-Konzern über eine Kapitalerhöhung - also den Verkauf neuer Aktien - einnehmen.

Von der Integration der Postbank - gemeinsam haben die beiden Institute 20 Millionen Privatkunden in Deutschland - verspricht sich die Deutsche BankDeutsche Bank auch einen Schub beim Thema Digitalisierung. "Wenn wir unsere Strategie konsequent umsetzen, dann wird aus der Deutschen Bank der Zukunft sicherlich ein Technologie-Unternehmen, das Bankdienstleistungen anbietet", sagte von Rohr. (dpa/rs) Top-500-Firmenprofil für Deutsche Bank

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