Strategien


BASF, BMW und VW dabei

Diese Zehn haben die Lieferkette im Griff

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Zehn europäische Unternehmen, die besonders gutes Supply Chain Management zeigen, hat der US-Analyst Gartner identifiziert. Mit BASF, BMW und Volkswagen sind drei deutsche darunter.

Alle Jahre wieder versucht der Brausehersteller Coca Cola, die Welt mit besonders schön herausgeputzten Weihnachts-Trucks zu beeindrucken. Nicht auf glänzende LKW, sondern auf glänzende Zahlen achtet dagegen der US-Marktforscher Gartner. Die Analysten haben sich angesehen, wie große Unternehmen ihre Lieferkette organisieren. Indikatoren waren Rendite, Lagerbestand und Umsatzentwicklung. Diese Metriken hat Gartner, mit Expertenmeinungen kombiniert, zu einem Composite Score zusammengefasst.

Innerhalb Europas sticht beim Supply Chain Management demnach ein Unternehmen besonders hervor, nämlich Unilever. Der niederländisch-britische Konsumgüter-Riese erreicht mit 5,04 den höchsten Score vor zwei Textilkonzernen, nämlich der spanischen Inditex (3,85) und den Schweden H&M (3,22). Platz vier gebührt dem Schweizer Lebensmittelgiganten Nestlé.

Die Ränge fünf bis sieben gehen an drei deutsche Unternehmen, nämlich BASF, BMW und Volkswagen. Abgeschlossen werden die Top Ten durch den britischen Pharmakonzern Astrazeneca und zwei französische Firmen: den Lebensmittelproduzenten Danone und den Kosmetikkonzern L’Oreal.

Weitet man den Blick auf die besten Lieferketten-Manager weltweit aus, kann lediglich Europas Spitzenreiter Unilever mithalten. Der Konzern liegt auf Platz vier hinter AppleApple, McDonalds und AmazonAmazon. Die weltweiten Plätze fünf bis zehn besetzen Intel, Procter&Gamble, Cisco Systems, Samsung Electronics und Coca Cola sowie Colgate-Palmolive. Alles zu Amazon auf CIO.de Alles zu Apple auf CIO.de

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