CIO Auf- und Aussteiger


E-Government und Internet

Finanzminister Füracker neuer Bayern-CIO



Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Füracker folgt auf Markus Söder und soll zentraler Ansprechpartner für Digitalisierung im Freistaat Bayern werden.
Albert Füracker ist enuer Landes-CIO in Bayern.
Albert Füracker ist enuer Landes-CIO in Bayern.
Foto: Ministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

Bayern hat einen neuen Landes-CIO: Der Ministerrat der bayerischen Staatsregierung hat Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (50, CSU) zum neuen CIO des Landes bestellt. Er wird auch Mitglied im IT-Planungsrat des Bundes und der Länder. Das Gremium koordiniert die E-Government-Angebote in Deutschland.

Landwirt und Techniker für Landbau

Füracker ist seit 2008 Mitglied des bayerischen Landtags. Seit 2018 ist er Finanz- und Heimatminister im Kabinett Söder. Vor seiner Mitgliedschaft im Landtag war Füracker Landwirt; er verfügt über einen Abschluss als staatlich geprüfter Techniker für Landbau an der Technikerschule Triesdorf.

Vorgänger im CIO-Amt Markus Söder wurde im November 2011 Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat in Bayern. Er war seit Mitte Januar 2014 Landes-CIO in Bayern. Seit dem 16. März 2018 ist Söder Ministerpräsident des Freistaates Bayern.

Schnelles Internet und hohe Datensicherheit

"Wir wollen die DigitalisierungDigitalisierung in Bayern weiter vorantreiben", sagte Füracker nach seiner Ernennung. Er nannte "schnelles Internet und hohe Datensicherheit" als Voraussetzung dafür. Auch Söder nannte bereits nach seinem Amtsantritt "Breitbandausbau, Datensicherheit und den Ausbau von E-Government" als seine wichtigsten Themen. Alles zu Digitalisierung auf CIO.de

Förderverfahren für schnelles Internet

Bayernweit seien aktuell 98 Prozent (2.005) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren für schnelles Internet eingestiegen. 1.706 Kommunen starteten mit einer Gesamtfördersumme von rund 760 Millionen Euro in die Bauphase. Bei den Projekten würden rund 40.000 km Glasfaserleitungen verlegt und über 700.000 Haushalte mit schnellem Internet, vor allem im ländlichen Raum, versorgt.

Bayern-WLAN, Bayern-Portal und E-Government

Zur Digitalisierung in Bayern gehörten neben dem "Bayern-WLAN" auch das "Bayern-Portal", und der Ausbau des E-Government. Bayern eröffnete vor kurzem auch ein eigenes Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. "Es soll Bayerns IT sicherer machen und KommunenKommunen und Bürger beraten und unterstützen", sagte der neue Landes-CIO. Alles zu Public IT auf CIO.de

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