Nicht einmal jedes vierte Unternehmen ausreichend gerüstet

Governance und Technologie: SOA als Super-GAU

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Nicht nur in technologischen Fragen, sondern auch in Sachen Governance werden Service-orientierte Architekturen (SOA) zu oft unterschätzt. Die Euphorie um SOA hält dennoch an. Die Folge: In zwei bis drei Jahren wird nicht einmal jedes vierte Unternehmen über ausreichende Skills verfügen. Dieses düstere Bild malen die Analysten von Gartner - dankenswerter Weise nicht, ohne eine Liste der typischen Fehler mitzuliefern.

Die "So nicht!"-Liste im Bereich Technologie enthält folgende Punkte:

1. Die technische Komplexität von groß angelegten SOA-Projekten unterschätzen,

2. eine schlechte Wahl bei den Anwendungsinfrastruktur-Komponenten (ESB usw.) treffen,

3. eine unzureichende Validierung der Implementierung (kein Proof of Concept, kein StressStress Test) vornehmen, Alles zu Stress auf CIO.de

4. SOA-Infrastrukturen, -Services und -Anwendungen reichen in den Punkten SecuritySecurity/Management/Troubleshooting nicht aus, Alles zu Security auf CIO.de

5. zu grobe/zu feine Granularität und

5. unzureichende Dokumentation.

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