Nicht nur CIOs beklagen schädliche Auswirkungen gekürzter Budgets

Innovationsbremse IT-Budget

Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und beschäftigt sich mit Rechtsurteilen, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Vielen CIOs schmeckte die Kürzung ihres Budgets in den vergangenen Monaten überhaupt nicht. Offenbar klagten sie jedoch nicht zu unrecht. Denn auch viele Anwender aus den Fachabteilungen haben laut einer aktuellen Studie den Eindruck, dass die gesenkten IT-Ausgaben schädlich fürs Geschäft sind.

CIOs sollten sich die Studie aus dem Hause BT Global Services auf den Wiedervorlage-Stapel legen. Denn sie enthält einige Munition, mit der sich in künftigen Budget-Verhandlungen feuern lässt. Die Umfrage in 13 Ländern kommt zu dem Schluss, dass Kürzungen der IT-Budgets Wachstum und InnovationInnovation verhindern. Und das in beträchtlichem Ausmaß. Alles zu Innovation auf CIO.de

„Es wird bemerkt, dass zu niedrige Investitionen das Geschäft bremsen“, heißt es in der Studie. Von den befragten Managern sagt jeder Vierte, dass Budgetkürzungen sich schlecht oder sehr schlecht auf Gewinnmargen und Innovation ausgewirkt hätten. Mit 23 Prozent gehen fast ebenso viele davon aus, dass fehlende Gelder sie an einträglichen Geschäften gehindert habe. Jeder Sechste berichtet von verlorenen Kunden aufgrund derSparzwänge.

In der Studie ist deshalb von „kritischen Fehlern“ die Rede, die einmal mehr das enge Zusammenspiel von Enterprise Intelligence und geschäftlichen Erfolg belegten. Überraschend ist, dass keineswegs an vorderster Front die CIOs klagen. Beispielsweise machen zwar 61 Prozent der befragten IT-Chefs veraltete Informationstechnologie als Hürde aus, die globale StrategienStrategien auf Business-Seite durchkreuze. Von den Managern aus den Fachbereichen kommen zum gleichen Ergebnis jedoch sogar 63 Prozent. Alles zu Strategien auf CIO.de

Fast ebenso häufig werden unpassende Software-Lösungen als Blockade ausgemacht – ebenfalls einen Tick häufiger von Business-Seite als von der IT. Zu spüren sind die Einschnitte häufig auf allen Ebenen des Unternehmens. So registrierten auch mehr als die die Hälfte der Mitarbeiter, dass die IT ihre Arbeitsanforderungen nicht mehr wie gewohnt unterstützt.

Zur Startseite