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Unternehmen nutzen Programme nicht

Jeder dritte Euro für Software-Lizenzen ist vergeudet

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Weltweit lassen Unternehmen mehr als 40 Prozent ihrer Software-Lizenzen ungenutzt. Allein in deutsche Firmen liegen Lizenzen im Wert von 200 Millionen Euro brach. Gleichzeitig wird sich der bisherige Nischenmarkt der On-Demand-Programme entwickeln. Das geht aus Berichten von Marktforschern wie Gartner und AMR Research hervor.

Mit neun Prozent nutzt bisher noch nicht einmal jedes zehnte Unternehmen die Möglichkeit, Programme zu mieten statt zu kaufen. Dennoch schreiben die Analysten dem Markt für On-Demand-Software eine dynamische Entwicklung zu: Jeder vierte Betrieb will künftig verstärkt darauf zurückgreifen, so Studien von AMR Research. Erst drei Prozent der Umsätze mit Unternehmens-Software werden demnach mit On-Demand-Programmen erwirtschaftet.

Nach Berechnungen der Meta Group könnten Firmen weltweit 38 Prozent ihrer Software-Kosten sparen, weil sie die mit diesem Geld gekauften Programme nicht nutzen. Gartner beziffert den Anteil brach liegender Lizenzprogramme auf 42 Prozent.

Der Software-Anbieter Novomind schätzt, dass in deutschen IT-Abteilungen Lizenzen in einer Größenordnung von mehr als 200 Millionen Euro schlummern, die nicht genutzt werden.

Der Hamburger Software-Anbieter Novomind hat die genannten Studien zu einem Bericht zusammengestellt.

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