Windows Azure auf AWS-Preisniveau

Microsoft: Kampfansage an Amazon

Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und beschäftigt sich mit Rechtsurteilen, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Microsoft senkt die Preise für Windows Azure drastisch. Gleichzeitig wird das Angebot an Services und Apps ausgebaut und verbessert.
Wird billiger: Windows Azure.
Wird billiger: Windows Azure.

Microsoft sagt dem größten Konkurrenten in der Wolke vernehmbar den Kampf an. Der Software-Riese aus Redmond hat seine Preise für Azure Cloud Services und Azure Virtual Machines auf das Niveau von AmazonAmazon Web Services (AWS) gesenkt. Auch die Preise für andere Azure-Angebote sollen auf AWS-Level fallen. „Falls jemand Bedenken hatte, dass Windows Azure teurer sei, setzen wir diesen Sorgen jetzt ein Ende“, schreibt Steven Martin, Operations General Manager für Windows Azure, im hauseigenen Blog. Die Preise für Rechenleistung, StorageStorage und Bandbreite sollen demnach nicht mehr von jenen des Wettbewerbs abweichen. Dieses Vorhaben geht einher mit Preissenkungen von einem Fünftel bis zu einem Drittel. Alles zu Amazon auf CIO.de Alles zu Storage auf CIO.de

MicrosoftMicrosoft hat angekündigt, bei den „Commodity Services“ auf AWS gleichauf bleiben zu wollen und bei eventuellen weiteren Preissenkungen der Konkurrenz mitzuziehen. Um den Rabatt auf Virtual Machines zu erhalten, müssen Kunden Verträge mit sechs- bis zwölfmonatiger Laufzeit unterzeichnen. Der Abschlag variiert in Abhängigkeit von Umfang und Laufzeit der jeweiligen Vereinbarung. Gelten sollen die neuen VM-Konditionen ab 1. Juni. Schon in Kraft sind die niedrigeren Preise für Windows Azure Cloud Services Web. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Mit den Preissenkungen sind laut Microsoft auch die Windows Azure Infrastructure Services allgemein erhältlich. Gleichzeitig wird das Angebot an Apps verbessert. SQL Server, SharePoint, BizTalk Server und Dynamics NAV sind fortan so konfiguriert, dass sie ohne Modifikationen in der Azure-Cloud laufen können.

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