ERP harmonisieren

CIO wird zum Chief Integration Officer

28.10.2011
Von Kolja Kröger
Ohne ein leistungsfähiges IT-System wären die Abteilungen "Logistik", "Marketing" und "Vertrieb" heute nicht mehr konkurrenzfähig.
Ohne ein leistungsfähiges IT-System wären die Abteilungen "Logistik", "Marketing" und "Vertrieb" heute nicht mehr konkurrenzfähig.
Foto: Sychugina_Elena - Fotolia.com

Die IT rückt an die Spitze vor: Ob Logistik, Marketing oder der Vertrieb - künftig kommt fast keine Aktivität einer Firma aus der vorderen Reihe der Wertschöpfungskette ohne IT aus, so Lodestone. Heute stellt sich die Situation allerdings noch anders dar: Nur 27 Prozent der befragten IT-Entscheider gaben an, dass sie einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Geschäftsprozesse hätten. Der größte Teil (69 Prozent) sieht sich eher als Unterstützer.

In über 60 Prozent der untersuchten Unternehmen hat die IT keine Budget-Verantwortlichkeit - und 41 Prozent der CIOs stehen dem CFO Rede und Antwort.

Ein Platz an der Sonne für den CIO

Doch das wird - und muss - sich ändern, urteilt Lodestone. Bis 2015 werde die Durchdringung der vordersten Geschäftsbereiche durch die IT von heute 59 Prozent auf 88 Prozent steigen. Immerhin berichten heute schon 31 Prozent der CIOs direkt an den CEO - ein Hinweis darauf, dass die IT-Entscheider zunehmend als Wertschöpfer und nicht bloß als Kostentreiber gesehen werden.

Lodestone sieht den CIO als entscheidenden Enabler sowohl für die Integration von Prozessen als auch für ihren Einsatz. Deswegen gebühre im künftig ein Platz in der vordersten Etage der Geschäftsführung - auf Augenhöhe mit dem CFO.

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