Nutzfahrzeugzulieferer

Cyber-Attacke auf SAF Holland

28.03.2023
Der Nutzfahrzeugzulieferer SAF-Holland ist am Wochenende Ziel einer Cyberattacke geworden.
Der LKW-Zubehör-Lieferant stellt unter anderem auch die hier abgebildeten innenbelüftete Scheibenbremsen und Achsköpfe. Man hoffe, den durch die Cyberattacke verursachten Produktionsrückstand im Verlauf der nächsten drei Monate aufholen zu können.
Der LKW-Zubehör-Lieferant stellt unter anderem auch die hier abgebildeten innenbelüftete Scheibenbremsen und Achsköpfe. Man hoffe, den durch die Cyberattacke verursachten Produktionsrückstand im Verlauf der nächsten drei Monate aufholen zu können.
Foto: SAF Holland

Infolgedessen seien die Systeme überprüft, heruntergefahren und vom Internet getrennt worden, teilte das Unternehmen am Montag in Bessenbach mit. Deshalb sei an bestimmten Standorten die Produktion unterbrochen, was sich nach aktuellem Stand sieben bis vierzehn Tage hinziehen könnte. Der Umfang der Auswirkungen der Cyberattacke werde derzeit noch geprüft, hieß es weiter.

Das Management geht momentan aber davon aus, den entstehenden Produktionsrückstand im Verlauf der nächsten drei Monate aufholen zu können. Die im SDax -notierte Aktie rutschte nach Bekanntwerden der Neuigkeiten kurz ins Minus, notierte zuletzt aber wieder gut ein Prozent im Plus.

In den vergangenen Monaten waren unter anderem Aurubis , Continental und die Telekom-Tochter T-Mobile US ins Visier von HackernHackern geraten. (dpa/rw) Alles zu Hacker auf CIO.de

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