Outsourcing IT-Infrastruktur

GfK lagert Rechenzentren aus

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Der Nürnberg Marktforscher GfK stemmt nach eigenen Angaben zurzeit das größte IT-Infrastrukturprojekt der Firmengeschichte.

Der Nürnberger Marktforscher GfKGfK will bis Ende 2018 seine bisherigen drei Nürnberger RechenzentrenRechenzentren in Equinix International Business-Exchange-Rechenzentren (IBX) in Frankfurt am Main überführenüberführen. Es handelt sich dabei um mehr als 3000 GfK-Server. Top-500-Firmenprofil für GfK Alles zu Outsourcing auf CIO.de Alles zu Rechenzentrum auf CIO.de

Das Marktforschungsinstitut GfK hat ihren Hauptsitz in Nürnberg.
Das Marktforschungsinstitut GfK hat ihren Hauptsitz in Nürnberg.
Foto: GfK

Für GfK ist es nach eigenen Angaben das größte IT-Infrastrukturprojekt der Firmengeschichte. Ein abteilungsübergreifendes GfK-Projektteam aus rund 20 Experten bereitet das Projekt "Move Assets To Cloud Hub" (MATCH) seit Oktober 2016 vor, von Equinix sind rund 30 Mitarbeiter beteiligt.

300 Geschäftsanwendungen

Für den mehrere tausende Terabyte großen Datenstrom aus mehr als 300 Geschäftsanwendungen von GfK sollen auf einer Fläche von 500 Quadratmetern über 200 Serverschränke aufgestellt werden, die durch rund 1000 Datenkabel mit einer Gesamtlänge von 20 Kilometern verbunden sind.

Equinix soll GfK sofort verfügbare, effiziente und sichere Verbindungen zu Netzwerken, Cloud-Anbietern und Kunden sowie Geschäftspartnern ermöglichen. Die ständige und schnelle Verfügbarkeit von Daten sowie hohe Sicherheitsstandards gehörten zu den wichtigsten Kundenanforderungen von GfK.

Bei der Überführung und im Betrieb kann GfK Smart Hands den Equinix-Service vor Ort nutzen. Dieser umfasst die Unterstützung durch IBX-Techniker beim Remote Management sowie bei der Fehlersuche und bei Installationen.

Datenverkehr wird von Frankfurt aus gesteuert

Der gesamte Datenverkehr von GfK im Raum MEA soll bis 2018 über die Equinix- (IBX) Rechenzentren gesteuert werden. Der Datenverkehr von GfK wird fortan in Frankfurt eingebunden. Die Wahl des Standorts beruhe, so GfK, auf der "hervorragenden technischen Infrastruktur, die es zu den führenden Standorten für moderne Rechenzentren in Europa" mache. Zahlreichen anderen Großunternehmen biete die Stadt bereits heute sichere, zuverlässige und Compliance-konforme Colocation-Services.

GfK

MATCH - Move Assets To Cloud Hub

Branche

Marktforschung/Datencenter

Zeitrahmen

bis Ende 2018

Mitarbeiter

GfK ca. 20; Equinix ca. 30 Mitarbeiter

Aufwand

Mehr als 3000 GfK-Server werden in die Rechenzentren in Frankfurt überführt

Produkte

Interconnection Services Equinix Connect und Equinix Cloud Exchange im Equinix Solution Validation Center, Platform Equinix

Dienstleister

keine Angabe

Einsatzort

EMEA

Internet

www.gfk.de

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