Finance IT


Fidor Bank

Kein klassisches Banking mehr



Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Die Fidor Bank setzt auf den Community-Gedanken und weitet ihr Produktangebot kontinuierlich aus. Unter anderem hat die Digitalbank Anfang 2019 einen KI-basierten Chatbot für Banken eingeführt.
Stefan Spannagl, Vorstandsmitglied und COO Fidor Bank: "Algorithmen, Künstliche Intelligenz, Chatbots & Co. werden die Bankenwelt bereits in absehbarer Zukunft in ihren Grundfesten erschüttern. Dem sollte mit Offenheit und Mut zur Veränderung begegnet werden."
Stefan Spannagl, Vorstandsmitglied und COO Fidor Bank: "Algorithmen, Künstliche Intelligenz, Chatbots & Co. werden die Bankenwelt bereits in absehbarer Zukunft in ihren Grundfesten erschüttern. Dem sollte mit Offenheit und Mut zur Veränderung begegnet werden."
Foto: Fidor

Ursprünglich 2009 als rein digitale Retail-Bankdigitale Retail-Bank gegründet, gilt die Fidor Bank inzwischen nicht nur als eine der ältesten FinTech-Banken der Welt. Die Digitalbank hat seither vor allem kontinuierlich ihr Produktangebot erweitert. Dabei setzt die Bank unter anderem stark auf die eigene Community, die mittlerweile rund 950.000 User zählt. Nutzer können sich Fragen rund um das Banking stellen und sich gegenseitig austauschen. Alles zu Finance IT auf CIO.de

Darüber hinaus nutzt auch die Fidor Bank selbst das Forum, um Einblicke in die Themen zu erhalten, die ihre Kunden aktuell umtreiben - und stellt ihnen Fragen zu ihren Einschätzungen und Meinungen. Auch intern setzt die Bank auf Kommunikation - Fidor lebt eine "Let's try"-Mentalität und scheut sich keiner neuen Herausforderung oder Innovation. Fehler werden dabei offen kommuniziert und Kritik seitens der Kunden und Kooperationspartner direkt in verbesserte Lösungen und Anwendungen umgesetzt. Mit dem Fidor Operating System (fOS) hat die Bankengruppe eine gänzlich eigene digitale Infrastruktur geschaffen.

Daraus ist ein Banking-as-a-Service-Angebot entwachsen, welches andere BankenBanken, Payment-Spezialisten und Kreditanbieter einfach über sogenannte APIs nutzen können. Entsprechend lassen sich ganz verschiedene Wertschöpfungsprozesse im jeweiligen Umfeld der Kunden realisieren - und das rund um den Globus verteilt. Zu Beginn 2019 hat die Digitalbank einen neuen Vorstoß in Richtung Banking 2.0 gewagt: mit der Einführung eines KI-basierten Chatbots für Banken. Diesen hat die Fidor Bank gemeinsam mit Finn AI, dem weltweit führenden Anbieter für intelligente Bankentechnologie, auf den Markt gebracht. Zwar befindet sich der ChatbotChatbot aktuell noch in der Beta-Version und muss sich technisch erst noch gegen einige Herausforderungen wappnen. Alles zu Chatbot auf CIO.de Top-Firmen der Branche Banken

By the numbers

200: Die Plattform Fidor Operating System (fOS) stützt sich auf über 200 API-Endpunkte, durch die eine Vielzahl an externen Funktionalitäten angeschlossen werden können.

Doch weiß die Digitalbank auch die Kritik am Chatbot zu nutzen und arbeitet kontinuierlich an dessen Verbesserung. Schließlich verfolgt die Fidor Bank auch hierbei das Ziel, kundenorientiert und transparent aufzutreten sowie die Anregungen der künftigen Nutzer ernst- und wahrzunehmen. Sofern für den Kunden ein Mehrwert besteht, will die Bank künftig die Einführung von Künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und der Robotertechnologie voranzutreiben.

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