Social Media zulassen

Unternehmen verlieren die Kontrolle

29.07.2010
Von Sharon Gaudin (Computerworld) und
Andrea König schreibt seit 2008 für CIO.de. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager. Die Arbeit als freie Autorin für verschiedene Redaktionen ist mittlerweile kein Vollzeitjob mehr - hauptberuflich arbeitet sie als PR-Beraterin bei einer Hamburger Kommunikationsagentur.
IT-Chefs sind gefordert, ihren Mitarbeitern eine Umgebung für Enterprise 2.0 bereitzustellen. Fachbereiche sollten selbst entscheiden dürfen, was sie brauchen.

Ob es CIOs wollen oder nicht - Tools für Social Networking gelangen so oder so ins Unternehmen. "Jüngere Mitarbeiter haben eine sehr enge Bindung zu ihren PCs, Laptops und Gadgets", sagte JP Rangaswami auf einer Enterprise 2.0-Konferenz in Boston. Er ist CIO bei der Firma BT Design, die zu British Telecom gehört.

"Die Jüngeren wollen ihre eigenen Geräte zur Kommunikation nutzen", zitiert unsere amerikanische Schwesterpublikation Computerworld Rangaswami. Sie brächten ihre Technologien mit ins Büro - egal, ob der Arbeitgeber das erlaubt oder nicht.

"Unternehmen müssen sich eingestehen, dass sie die Kontrolle verloren haben", sagt der CIO. Eine Art Kontrolle oder zumindest ein Überblick kann nur durch Beteiligung wiedererlangt werden.

Mehrere Vortragende auf der Konferenz waren sich darüber einig, dass immer mehr Mitarbeiter Tools für Social Networking nutzen. In Blogs, Microblogs, Wikis und Sozialen Netzwerken arbeiten sie zusammen mit ihren Kollegen an Projekten, tauschen Ideen aus und finden Kollegen, die sie in ihren Vorhaben unterstützen.

Zur Startseite