Onboarding-Prozess

Wie man neue Kollegen schneller eingliedert

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Kritik am Stellenwert von Human Resources in den Unternehmen laut Aberdeen.
Kritik am Stellenwert von Human Resources in den Unternehmen laut Aberdeen.
Foto: Aberdeen

Die Analystin spricht von einem Sozialisationsprozess und einem Eingewöhnen in die Firmenkultur. Das kann zum Beispiel standardisierte und formelle Vorstellungsrunden beinhalten. Ein solcher Prozess laufe eben nicht nur informell ab, so Lombardi.

Mentor an die Seite Stellen

Besonders erfolgreiche Unternehmen stellen neuen Mitarbeitern daher Mentoren an die Seite. Außerdem sorgen sie dafür, dass die neuen Kollegen vom ersten Arbeitstag an alles zur Verfügung haben - sei es Zugang zu IT-Anwendungen, Netzwerken oder welcher Ausstattung auch immer. Das schafft offenbar nicht jede Firma.

Dass geregelte Onboarding-Prozesse in den Fokus rücken, hat laut Aberdeen mit dem Fachkräftemangel zu tun. Unternehmen versuchen, ihre neuen Mitarbeiter zu binden. Dabei sollen die neuen Kollegen so schnell wie möglich effizient arbeiten können.

Große Bedeutung firmeninterner Netzwerke

Lombardi betont, welch große Rolle firmeninterne NetzwerkeNetzwerke bei diesem Prozess spielen. Sie ermöglichen den Mitarbeitern, sich schnell und aktuell über ProjekteProjekte, Kunden und Teams zu informieren. Alles zu Netzwerke auf CIO.de Alles zu Projekte auf CIO.de

Der Tenor ihrer verschiedenen Studien liest sich so, dass Human Resources insgesamt - unabhängig vom Thema Onboarding - zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. 53 Prozent von 298 Befragten erklärten gegenüber Aberdeen, das HR-Team verbringe zu viel Zeit mit tagtäglichen Aktivitäten.

Zur Startseite