Anwender halten IT-Dienstleister an kurzer Leine

6 Ratschläge für Managed Hosting

17.08.2009
Von Thomas Pelkmann
Thomas Pelkmann ist freier Journalist in Köln.

3. Erfahrung

Welche Referenzen hat ein möglicher Partner? Gibt es ähnliche Szenarien, die er bereits abdeckt?

4. Externe Kosten

Wie hoch sind Hostingkosten unter Berücksichtigung der Auswahlkriterien?

5. IT-Security

Wie sicher ist der DatenschutzDatenschutz? Über welche Sicherheitszertifizierungen wie ISO 27001 verfügt der mögliche Partner? Ist gewährleistet, dass die Daten und Applikationen risikolos extern gehostet werden können? Ein nicht unwichtiger Aspekt: Wo stehen die Server mit den Daten überhaupt? Nicht jedes Unternehmen ist davon begeistert, wenn seine Daten im Ausland liegen, beispielsweise auf Servern in Russland. Oder in Großbritannien, wo vielleicht der britische und der US-Geheimdienst Zugriff auf Daten haben. Aktuelles Beispiel für diese Sicherheits-Diskussion liefert RIM mit den Blackberrys. Deren Daten laufen in Europa zentral über Server in Großbritannien, wo MI5, MI6 und NSA theoretisch mitlesen könnten. Alles zu Datenschutz auf CIO.de

Kriterien für die Wahl des Outsourcing-Dienstleisters

6. Sonstige Kriterien zur Partnerauswahl

Wie flexibel sind die Verträge? Wie sehen Service Level Agreements (SLAs) aus? Hat der Partner ein eigenes RechenzentrumRechenzentrum? Kann er ausreichend skalieren? Welche anderen Dienste wie ITIL-Zertifizierung oder VirtualisierungVirtualisierung kann er anbieten? Wie transparent sind seine Dienste? Kann er auch globale Zugriffe abdecken? Alles zu Rechenzentrum auf CIO.de Alles zu Virtualisierung auf CIO.de

Kosteneinsparungen, so Oliver Hamel, seien die eine Sache. Wer es jedoch in wirtschaftlich angespannten Zeiten versäume, sich für den kommenden Aufschwung zu rüsten, verpasse Marktchancen, warnt der Experte, wenn auch nicht ganz uneigennützig.

Zur Startseite