Healthcare IT


VHitG-Branchenbarometer

Ausführliche Analyse der Healthcare-IT

19.03.2009
Von Hartmut  Wiehr
  • Der Durchdringungsgrad von IT steigt mit der Krankenhausgröße. Interessant ist die Feststellung, dass dies für spezialisierte Lösungen im medizinischen Bereich stärker gilt als für klassische "administrative" Systeme.

  • Der wahrgenommene Wertbeitrag steigt ebenfalls mit der Hausgröße, mit dem Grad der Unterstützung der Arbeitsabläufe durch die IT, mit der Vernetzungsmöglichkeit nach außen und mit der Benutzerfreundlichkeit der Applikationen.

  • Beim Vergleich der Trägerschaften können wir hingegen nicht bestätigen, dass private Einrichtungen einen höheren IT-Einsatz realisieren als andere Träger. Bei dem Vergleich haben öffentliche, privatrechtlich organisierte sowie freigemeinnützige Häuser den höchsten Grad an IT im Einsatz, gefolgt von öffentlich-rechtlichen, die rechtlich selbständig sind. Öffentlich-rechtliche, unselbständige Einrichtungen sowie private Einrichtungen bilden das Schlusslicht, wobei unter allen Trägerschaften die Größe des Hauses entscheidender ist als die Trägerschaft selbst.

Im Bereich der klinischen Systeme ist eine noch geringe Nutzung von IT zur Prozessverbesserung und Umsetzung neuer Geschäftsprozesse erkennbar.

  • Mangelnde Performance und fehlende Verfügbarkeit der Systeme spielen keine große Rolle mehr. Hürden werden von allen Entscheiderebenen gleichermaßen vor allem in fehlenden Schnittstellen zwischen den Systemen, in fehlender Vernetzung nach außen und in fehlender Benutzerfreundlichkeit gesehen. IT-Leiter bemängeln primär fehlendes Budget für die Realisierung der genannten Punkte.

  • IT-Potenziale liegen hauptsächlich in der Datenverfügbarkeit, in wissensbasierten Systemen, in der Transparenz der Erlösstruktur und in der Unterstützung von Management-Entscheidungen.“

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