Milliardendeal unter deutschen Dax-Konzernen

Bayer verkauft Geschäftsteile an BASF

13.10.2017
Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer will im Zuge der Monsanto-Übernahme große Teile seines Geschäfts mit Saatgut- und Unkrautvernichtungsmitteln an den heimischen Rivalen BASF abgeben.
Bayer gibt Geschätsteile an BASF ab, um Monsanto übernehmen zu können.
Bayer gibt Geschätsteile an BASF ab, um Monsanto übernehmen zu können.
Foto: ricochet64 - shutterstock.com

Eine entsprechende Vereinbarung sei jetzt unterzeichnet worden, teilten beide Unternehmen am Freitag mit. Der Kaufpreis liege bei 5,9 Milliarden Euro in bar und könne noch angepasst werden. Der Verkauf soll nur stattfinden, wenn BayerBayer die Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto wirklich gelingt. Top-500-Firmenprofil für Bayer

Der Vertrag mit BASFBASF umfasst den Angaben zufolge Bayers globales nicht-selektives Unkrautvernichter-Geschäft mit Glufosinat-Ammonium, das Saatgutgeschäft für Feldkulturen in einzelnen Märkten sowie weitere Teile. Die GeschäftsbereicheGeschäftsbereiche kamen im Jahr 2016 den Angaben zufolge auf einen Umsatz von rund 1,3 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (Ebitda) betrug rund 385 Millionen Euro. Ein Abschluss des Verkaufs wird für das erste Quartal 2018 erwartet. (dpa/rs) Top-500-Firmenprofil für BASF Top-Firmen der Branche Chemie

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