Konsumentenverhalten soll berechenbar werden

Business Intelligence für den gläsernen Kunden

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.

Einer der Studienteilnehmer sagt denn auch: "Sehr große Konzerne wie Safeways oder Wal-Mart erhalten so viele Informationen aus den einzelnen Filialen, dass sie sie für deren Leiter gar nicht mehr nutzbar machen können."

Musterschüler messen öfter

Die Autoren der Studie haben erfragt, wie häufig BI gemessen wird. 48 Prozent der Firmen nehmen das täglich vor, 18 Prozent wöchentlich. Erst 16 Prozent messen real-time oder fast real-time. Dabei weisen die Analysten auf einen deutlichen Unterschied zwischen den Durchschnittsunternehmen und den besonders erfolgreichen Handelsfirmen ("Best in class") hin: Unter den besonders Erfolgreichen misst jeder Dritte (33 Prozent) real-time oder fast real-time.

Der Erfolg in Sachen BI hängt vor allem von den Absatzzahlen nach Filiale (52 Prozent der Nennungen) und den Bruttomargen (51 Prozent) ab.

Was die Einsatzbreite innerhalb des Unternehmens betrifft, geben 82 Prozent der Befragten an, BI erstrecke sich über die gesamte Firma. In 63 Prozent der Unternehmen werden die Daten aus den BI-Lösungen von Top-Führungskräften auf der C-Ebene genutzt. Auch hier zeigt sich ein abweichendes Ergebnis für die Klassenbesten, dort sind es 83 Prozent. Nichtsdestoweniger gibt unter allen Befragten fast jeder Dritte (29 Prozent) an, der Nutzung von BI-Programmen stünde ihre Komplexität im Wege. Und genauso viele stellen schlicht fest, die Firma sei nicht willens, die Informationen aus dem System zu verarbeiten.

Die Analysten sprechen drei konkrete Empfehlungen aus:

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